Newsletter April 2010
Was fehlt Dir?
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
diese Frage stellte Parzival und er wurde zum Gralskönig. Jahre
zuvor war er bei einer gleichen Begegnung mit seinem Oheim Anfortas noch
gescheitert. Ein leidvolles Umherirren war die Folge. Warum wird man auf
eine solche Weise Gralskönig?
Der Mythos gilt ja für jeden von uns.
Wie konnte es geschehen, dass Anfortas von seiner unheilbar
erscheinenden Krankheit durch eine bloße Frage geheilt wurde?
Es gibt nur eine Möglichkeit: Die heilende Medizin steckte in der
Frage. Sie wurde am rechten Ort zur rechten Zeit und aus der rechten
Motivation gestellt.
Das hat weitreichende Bedeutung. Im letzten Newsletter schrieben wir:
"Der Patient sei sein eigener Arzt, der Arzt dessen Helfer"
(Paracelsus). Sind Sie ein guter Arzt für sich selbst?
Wenden Sie die Arznei, die Frage "Was fehlt mir?", auf die
rechte Weise an?
Krankheiten bedrohen unser Leben. Doch gerade dadurch werden sie zu
unseren größten Helfern. ... Sofern wir ihre Hilfe annehmen.
Denn nur durch sie kann sich uns das Geheimnis des Lebens
enthüllen. Sie sind ja ganz verschieden. Aber jede einzelne ist ein
Wegweiser, manchmal ein kleiner, manchmal ein großer. Wohin soll
der Weg führen? Zum Erkennen, Schritt für Schritt. Innere
Knoten wollen gelöst werden. Das benötigt Zeit und innere
Arbeit, eine Arbeit, vor der jeder erst einmal zurückschreckt. Aber
Krankheiten drängen uns dazu, sie anzupacken. Welchen Sinn hat das
Erkennen und das Auflösen der Knoten? Es klärt, reinigt und
verwandelt, so dass wir schließlich einen Weg vor uns aufleuchten
sehen, der in die Sphären des Geistes führt. Auf ihm kommt
etwas in uns zum Vorschein, das keine Krankheit kennt und keinen Tod.
Was fehlt mir?
Ein Schritt in diese Richtung? Kommen Sie nach Oldenburg zu unserem
Symposium "Die Heilkraft der Seele". Lassen Sie sich in die
eigene innere Tiefe führen. Es findet am Sonntag, dem 18. April
statt. Und: Da beim zweiten Mal alles noch deutlicher wird, gibt es eine
Wiederholung: am Mittwoch, dem 28. April in Hamburg .
Drei Anstöße zur Gesundung: Salzburg, Oldenburg, Hamburg. Alle
im April.
Der Frühling ist die rechte Zeit, alte Schlacken abzulegen und
Neues entstehen zu lassen. Dann kann der Sommer kommen.
Wir wünschen Ihnen eine innere Aufbruchsstimmung und
grüßen Sie herzlich.
Ihre Stiftung Rosenkreuz