Newsletter März 2010

Newsletter März 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wollen uns nicht mit Dingen beschäftigen, die längst vergangen sind und keine Bedeutung mehr für uns haben. Paracelsus jedoch (1493-1541) ist zeitlos. Seine Botschaft umspannt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Eines seiner Axiome lautet: "Der Patient sei sein eigener Arzt, der Arzt dessen Helfer." Könnte es moderner klingen?

Immer mehr Menschen gelangen heute zu dieser Einsicht. Die Lehren des Paracelsus sind getragen vom Ruf nach der Autonomie des Menschen. Die Kraft des Bewusstseins, die Grundeinstellung zum Leben, die Erkenntnis, dass Krankheiten "uns etwas zu sagen haben", haben große Auswirkungen auf die Gesundheit und den Verlauf von Krankheiten.

Ein Hirnforscher unserer Zeit, der Nobelpreisträger Eccles, erklärt: "Der immaterielle Geist bewegt das Gehirn." Er wies nach, dass es unsere Gedanken und unser Wille sind, die im Gehirn Neuroproteine (Bausteine von Nervenzellen) bilden. Das bedeutet: Die Energie eines Gedankens oder eines Gefühls wird in ein Eiweißmolekül unseres Gehirns transformiert.
Wenn Gedanken und Gefühle aber unmittelbar die kleinsten Teilchen des Körpers verändern, dann hängt enorm viel davon ab, welcher Art sie sind.
Wie denken wir? Wie fühlen wir?

Paracelsus behandelt die Zusammenhänge von Stoff und Kraft, von Geist und Materie. Alles muss in Bewegung bleiben, damit die Essenz, das "innere Gold", frei wird. Alle Schwierigkeiten, alle Kompliziertheiten, Krankheiten und anderes in unserem Leben dienen dazu, dass wir an Einsicht und Selbsterkenntnis reifen. "Schicksal" bedeutet geschicktes Heil (salus, lat. = Heil).
"Es sind zwei Weisheiten in dieser Welt, eine ewige und eine tödliche. Die ewige entspringt unmittelbar aus dem Licht des heiligen Geistes, die andere unmittelbar aus dem Licht der Natur", so Paracelsus.
Er setzte seinerzeit – zu Beginn der Renaissance in Deutschland – Akzente und kann sie heute – wiederum in einer Zeitenwende – erneut setzen.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Symposium "Paracelsus. Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren". Vier Vorträge von Kennern führen Sie in die Tiefe des Denkens von Paracelsus ein. "Der Mensch ist nicht als Vieh geschaffen ... Als Unsterblicher wurde der Mensch geschaffen."

Gönnen Sie sich eine Reise nach Salzburg! Das Symposium findet dort am Sonntag, dem 11. April 2010 statt. Näheres unter www.stiftung-rosenkreuz.de.

Ihre Freunde der
Stiftung Rosenkreuz