Newsletter Januar 2010

Liebe Leser,

zu Beginn des Neuen Jahres senden wir Ihnen eine Übersicht über die Veranstaltungen unserer Stiftung im ersten Halbjahr 2010.
Sie könnten sagen: Ein bunter Reigen, von Johann Sebastian Bach bis zur Quantenphilosophie, von Maria Magdalena bis zur Kunst nach der Postmoderne, von Paracelsus bis zu "Mensch und Erde" und von der "Heilkraft der menschlichen Seele" bis zum "Ich-Paradox" - wie passt das alles zusammen?
Gibt es einen roten Faden in all dem?

Wir meinen ja. Er liegt in dem Impuls, der zur Gründung unserer Stiftung führte. Vor etwa 400 Jahren wurde in einem der Rosenkreuzer-Manifeste, der "Fama Fraternitatis", von der Notwendigkeit einer allgemeinen Reformation gesprochen.
Es heißt dort, dass "die ganze große Welt in einem kleinen Menschen anwesend ist, dessen Religion, Politik, Gesundheit, Glieder, Natur, Sprache, Worte und Werke alle in gleichem Klang und gleicher Melodie mit Gott, Himmel und Erde harmonieren".

"Die ganze große Welt in einem kleinen Menschen anwesend ...", das klingt sehr modern, auch die Quantenphysiker stimmen einer solchen Aussage zu.. Doch in unserem Bewusstsein spiegelt sich davon nur wenig wider. Die Fama Fraternitatis will zu einem Weg ermutigen, durch den "Worte und Werke alle in gleichem Klang und gleicher Melodie mit Gott, Himmel und Erde harmonieren".
Dann geht eine vereinende und heilende Kraft von uns aus.

Durch einen solchen Weg entsteht eine Verbindung zwischen dem "Oberen und dem Unteren". Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft, Kunst und Religion sind lange Zeit getrennte Wege gegangen. Dasselbe gilt für die einzelnen Religionen. Alle bleiben indes unvollendet, solange sie nicht im Menschen zur Harmonie finden mit "Gott, Himmel und Erde".

Hierzu wollen die Veranstaltungen unserer Stiftung Impulse geben. Immer wieder wird dabei die Bedeutung der tiefergreifenden spirituellen Wege erkennbar. Denn sie zeigen, dass es nur einen Quell der Religionen gibt. Sie lassen, wenn es gut geht, eine Seelenebene entstehen, auf der ein geistiges Denken möglich wird, das den Bogen von der Vielheit zur Einheit spannt.

Friedrich Schiller sagte 1797:
"Jeder wandle für sich und wisse nichts von dem andern,
wandeln nur beide gerad’, finden sich beide gewiss."

Heute kann und muss sich das, was inzwischen herangereift ist, auf einer höheren Ebene finden. Nur dadurch lässt sich unsere aktuelle Krise überwinden. Zwischen Säulen, die nebeneinander errichtet wurden, kann ein Bogen gespannt werden, wenn sie die richtige Größe erreicht haben. Der Schlussstein wird hinzugefügt, das Bauwerk wartet auf seine Vollendung.

Mögen viele hieran mitwirken, dem dient die Arbeit unserer Stiftung.

Mit allen guten Wünschen für das Jahr 2010,

Ihre Stiftung Rosenkreuz
Renate Binder, Andreas Packhäuser, Michael Rüttinger
Gunter Friedrich

Veranstaltungen der Stiftung Rosenkreuz
im 1. Halbjahr 2010

23. Januar in Hamburg "Quantenphilosophie und Spiritualität"
3. März in Berlin "Das Ich-Paradox"
14. März in Zürich "Quantenphilosophie und Spiritualität"
11. April in Salzburg "Paracelsus"
18. April in Oldenburg "Die Heilkraft der menschlichen Seele"
28. April in Hamburg "Die Heilkraft der menschlichen Seele"
13. Mai in Bonn "Mensch und Erde.
Wege zu einem inneren Klimawandel"

23. Mai in Leipzig "Bach und die Rosenkreuzer"
Mai/Juni in München
"Maria Magdalena und das Universum der Seele"
19. Juni in Heidelberg "Die Verwandlung der Wirklichkeit
Kunst und Spiritualität nach der Postmoderne"