Newletter Juli 2007
24.07.2007
Liebe Leser,
in seinem neuen Buch Urknall des Christentums (DRP Rosenkreuz
Verlag, Birnbach 2007) konfrontiert Jacob Slavenburg seine Leser mit
einer Fülle von Fragen, deren Brisanz man erst auf den zweiten
Blick erkennt – sind wir doch alle daran gewöhnt, die
entsprechenden Begriffe wie vertraute Etiketten zu betrachten, über
die man nicht mehr nachdenkt.
Was ist das, Christentum? Was ist ein Christ? Wer war oder ist
Christus? Wer war Jesus?
Auf der Basis sehr subtiler Beschäftigung mit den Evangelien von
Nag Hammadi zieht J. Slavenburg Schlüsse, in deren Licht sich
völlig neue Einsichten und damit Antworten auf diese und viele
weitere Fragen ergeben.
"Jesus war nie ein Christ", schreibt der Autor. Natürlich
nicht: Er war Jude. Und er war ein Mensch; ein Mensch, der bewusst einem
Vorbereitungspfad folgte – unter anderem bei der Essener Bruderschaft –
und der in einem Moment der Reife vom Logos, dem Christusgeist,
berührt wurde. Wie eine Explosion entzündete sich das
göttliche Feuer im Herzen dieses zubereiteten Menschen: Jesus wurde
zum Christus!
Dieser Vorgang – lässt Jacob Slavenburg uns wissen – ist keineswegs
nur ein einmaliges historisches Ereignis gewesen. Im Gegenteil, der
Logos ergoss sich wellenförmig über die ganze Welt,
berührte und öffnete Herzen, die für ihn bereit waren und
die empfangenen Vibrationen an andere weiterleiten konnten. Ein
innerliches Christentum war geboren! Trotz all der Versuche, diese
ursprünglichen Schwingungen in Bahnen zu lenken, sie einzugrenzen
und zu beherrschen, sind sie noch immer lebendig. Sie können neu
entfacht und auch von uns heutigen Menschen wieder erfahren werden.
So erforscht der Historiker Jacob Slavenburg nicht nur ein Geschehen aus
der Vergangenheit; er leitet vor allem die Erkenntnis davon ab, dass wir
hier den einen Weg für nach Wahrheit strebende Menschen vor uns
haben: sich geeignet zu machen für die alte und immer neue
Begegnung mit dem Christus, dem Logos, der darauf wartet, sich mit dem
Innersten eines jeden Menschen zu verbinden.
Mit freundlichen Grüßen,
Stiftung Rosenkreuz