Newsletter Februar 2008
08.02.2008
Liebe Leser,
unsere Stiftung ist noch kein Jahr alt. Und doch hat sie schon gut
"Laufen" gelernt. Die Resonanz auf unsere Arbeit ist groß
und positiv. Das führte dazu, dass wir im Jahr 2007 bereits sechs
große Veranstaltungen durchführen konnten.
Rückblick
Den Auftakt in der Nationalbibliothek in Frankfurt mit Jacob Slavenburg
Der Urknall des Christentums erlebten über 300 Teilnehmer
mit. Es folgte in Birnbach im Westerwald das Symposium über das
Thomas-Evangelium mit ca. 330 Teilnehmern und in Dresden im
Japanischen Palais das Symposium Alchemie einst und heute (ca.
110 Besucher). In Nürnberg wiederholten wir im Marmorsaal des
Gewerbemuseums das Thomas-Evangelium (160 Besucher) und in
München im "Gasteig" den Urknall des Christentums
(100 Besucher). Den Abschluss für das Jahr 2007 bildete der Vortrag
Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung (mit instrumentaler
Musik, Arien und Chören) in Wien mit etwa 160 Teilnehmern.
Wir haben viele Menschen mit diesen Veranstaltungen berührt. Jacob
Slavenburg sprach von der Ausgießung des Geistes und von dem Weg,
der dadurch möglich wurde. Das Thomas-Evangelium, die
Zauberflöte und die Alchemie zeugen hiervon, jedes auf seine Weise
und mit dem eigenem inneren Reichtum. Große Schätze haben sich
in unserer Kultur und in den Menschen angesammelt. Die Stiftung will ein
Forum sein, auf dem von den verschiedensten Richtungen her – gleichsam
von selbst - deutlich wird, dass wir alle zu einem Weg gerufen sind,
jeder von seinem Ausgangspunkt aus. Die inneren Schätze wollen
gehoben werden.
(Weitere Informationen und Dokumentationen über die durchgeführten Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite).
Gnostische Kolumne
Als wir im Mai 2007 auf unserer Website eine wöchentliche Gnostische Kolumne
einrichteten, fragten wir uns, ob wir wohl tatsächlich für
jede Woche einen Beitrag erhalten würden. Persönliche
Eindrücke auf dem "inneren Weg" darzustellen, darum geht es
bei der gnostischen Kolumne. Auch hier übertraf die Resonanz unsere
Erwartungen. Viele Schreiber meldeten sich und auch Sie, lieber Leser,
können uns Impressionen, Erfahrungen und in Ihnen herangereifte
Sichtweisen zu den Themen "inneres Wissen", "innerer
Weg" zusenden.
Ausblick
Das Jahr 2008 hat begonnen und entfaltet sich bereits in ziemlicher
Dynamik. Die meisten unserer Veranstaltungen beruhen auf Anregungen, die
wir erhalten. So führen wir am 11. und 12. Februar im Rahmen einer
Märchen-Ausstellung des Museums für Vorgeschichte in
Dresden einige Veranstaltungen über Märchen durch. Der Erzähler Jörn-Uwe Wulf
aus Hamburg erzählt für Kinder ab 5 Jahren Märchen und
spielt die keltische Harfe. Für Erwachsene erzählt er einen
großen indischen Mythos ("Die Wasser des Nichtseins"), in
den er Märchenmotive aus vielen Ländern einflicht. Grundthema:
Was ist an unserem Leben Wirklichkeit, was Illusion? Die Autorin Christa
M. Siegert – die unter anderem das Buch "Geheime Botschaft im
Märchen" verfasst hat – spricht über "Die befreiende
Botschaft im Märchen" und führt dazu Märchenmotive
aus China, Frankreich und Deutschland an.
Am 6. April werden wir im Titus-Forum in Frankfurt das Symposium
über Alchemie einst und heute erneut durchführen. Dr. Dierk Suhr erläutert
an Hand vieler Bilder die Grundlagen der Alchemie und Dr. Dagmar Uecker
lässt in sieben Stufen den inneren Weg, den die Alchemie weisen
will, vor uns aufleuchten.
Am 18. Mai findet dann in Berlin eine Veranstaltung Unbekanntes Christentum. Ein Fund in der Wüste. Der
Gnostiker Valentinus und sein Evangelium der Wahrheit mit
Vorträgen von Dr. Jens Holzhausen und Dr. Konrad Dietzfelbinger im
Kleist-Saal der Urania statt.
Auch im Ausland ist wieder ein Symposium geplant, und zwar
voraussichtlich am 26./27. April mit Übernachtung im Konferenzort
des Lectorium Rosicrucianum in Caux/Schweiz zum Thomas-Evangelium, diesmal
auch in französischer Sprache.
Schauen Sie doch mal vorbei – in Dresden oder Frankfurt oder Berlin oder
vielleicht auch in Caux. Natürlich können Sie auch eine
Broschüre über die Veranstaltungen beziehen.
Und ... wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, unterstützen Sie uns
doch! Unsere Veranstaltungen – sie werden übrigens alle auf der
Website der Stiftung dokumentiert – sind nur durch Sponsoren
möglich, die so wie wir davon überzeugt sind, dass unsere Zeit
der Menschen bedarf, die sich darum bemühen, etwas vom
Ursprünglichen in sich freilegen.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Erich Franke und Gunter Friedrich