Infobrief 16. Januar 2012
Liebe Leserinnen und Leser,
das ökonomische Denken hat den Menschen in Besitz genommen.
Kosten-Nutzen-Fragen beherrschen mehr und mehr Bereiche des Lebens. Fast
täglich werden wir aufgeschreckt durch Meldungen über
Entwicklungen auf dem Finanzmarkt.
Man kann von einer gigantischen Manipulation der menschlichen Psyche
sprechen. Wieder einmal.
Diesmal geschieht es vor allem auf dem Weg über das Haupt.
Machthaber spielen das Spiel mit der wirtschaftlichen Existenz des
Menschen. In früheren Jahrhunderten wurden die Menschen mehr
über das Herz manipuliert. Man ergriff sie bei ihrer
religiösen Sehnsucht und spielte das Spiel mit der Angst vor einer
"ewigen Verdammnis".
Können wir zu einer Autonomie gegenüber solchen Manipulationen
gelangen? Es ist möglich über die Tiefe des eigenen Innern.
Wir haben Fundamente in uns, die – trotz unserer Eingebundenheit in das
Leben und unserer äußeren Betroffenheit – zu intuitiver
Erkenntnis und zu Gelassenheit führen können.
Wir beginnen unser Jahresprogramm mit dem Symposium
Die Heilkraft der Seele.
Die Ärztin Dr. Dagmar Uecker und der Psychotherapeut Dr. Steffen
Lenhard sprechen über das Potenzial der Seele und die damit
verbundenen neuen Bewusstseinsmöglichkeiten.
Herzlich laden wir Sie dazu ein nach
Bonn, am Sonntag, dem 29. Januar 2012
von 15 Uhr bis 18 Uhr im Universitätsclub, Konviktstraße 9
Wir fügen das Programm der Veranstaltungen der beiden Stiftungen
Rosenkreuz (Deutschland und Schweiz) für das erste Halbjahr bei.
Sie können ihm entnehmen, dass wir die großen positiven
Möglichkeiten unserer Zeit deutlich machen wollen.
Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei begleiten.
Wir wünschen Ihnen für das Jahr 2012 viele inspirierende
und erfüllende Momente.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Nähere Informationen unter
www.stiftung-rosenkreuz.de und
www.stiftung-rosenkreuz.ch
| Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2012 |
|
Sonntag, 29. Januar
Die Heilkraft der Seele, Symposium, Bonn
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Steffen Lenhard
Dienstag, 31. Januar
Das Erdfeld ändert sich. Und unser Leben? Thun, Schweiz
Christoph Kestenholz, Roger Müller, Hanni Studer
Sonntag 11. März
Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung, Symposium, Freiburg
Dr. Roger Kalbermatten, Dr. Stephan Sigrist
Samstag 24. März
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen
Symposium, Hamburg mit Ursel Korb, Andreas Beutel
Sonntag 25. März
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen
Symposium, Hannover mit Ursel Korb, Andreas Beutel
Samstag, 31. März
Sphärenharmonie – Vom Ursprung zur Einheit, Symposium Basel
Johann Sonnleitner, Stefan Müller, Hartmut Warm,
Angela Schulze, Helmut Schulze
Sonntag 1. April
Sphärenharmonie – Vom Ursprung zur Einheit, Symposium
Zürich
Johann Sonnleitner, Stefan Müller, Hartmut Warm,
Angela Schulze, Helmut Schulze
Sonntag 29. April
Was ist das Positive an unserer Zeit?
Ursprung und Zukunft im Lichte der Gegenwart
Symposium Birnbach (WW)
Dr. Firos Holterman (Sufi), Steffen Hartmann (Anthroposoph),
Andreas Packhäuser (Rosenkreuzer)
Sonntag 13. Mai
Das kreative Universum, Film und Podiumsgespräch,
München
Rüdiger Sünner, Dr. Dagmar Uecker, Dr. Johannes Wirz
Samstag/Sonntag 16./17. Juni
Tanz Dein Leben - Tanz die Erinnerung, den Traum,
die Verwandlung, Essen
Rolf Gildenast u.a; Wochenendworkshop, Tanz und Gespräche
Artikel lesen
Info-Brief Bach November 2011
Bach ... die universelle Sprache seiner Musik
Was wissen wir von Johann Sebastian Bach?
Die Antwort muss lauten: erschreckend wenig! Aber die Beschäftigung
mit seinem Werk führt zu unglaublichen Erkenntnissen und nie
erwarteten neuen Informationen. Kosmische und urspirituelle Bezüge
eröffnen sich und führen zu Staunen und innerer
Berührung.
Bescheiden nennt er seine Notensammlungen der Choräle
"Orgelbüchlein" und notiert auf dem Titel:
"Dem höchsten Gott zu Ehren, dem Nächsten, sich daraus zu
belehren".
In diesen Worten liegt Bachs Seele. Seine Musik will nur eins: Gott zu
Ehre singen.
Seine Kunst ist Priesterdienst im Heiligtum. Anbetung einer spirituellen
Seele, die sich in das Wunder des Göttlichen versenkt und in der
alles, was "Ich" heißt, verschwindet.
Philipp Spitta, der frühe Biograph, charakterisiert Bach sehr
treffend mit einigen schlagwortartigen Beschreibungen:
• Seine sehnsuchtsvolle Innigkeit in seinen Chorälen
• Die köstlichen Gewinde, mit der der Meister die Melodien umrankt
• Die Wehklage, die zum herbsten Schmerz herabsinkt
• Der Aufschrei der Menschenwelt in seiner Musik
• Wer seine Lieder hört, vergisst die vergängliche Welt
• Der Hörer wird eingeführt in eine Welt, in der alles
"Ehre" ruft.
• Wie schön leuchtet uns der Morgenstern
• Und wenn der Tonstrom des "Amen, Amen" sich vom Orgelchor
ergoss, muss es gewesen sein, als fülle lauter Goldglanz die
Kirche.
Bach ging davon aus, dass mit seinen musikalischen Gaben eine
Gottesaufgabe verbunden war. Er diente mit ihnen der Menschheit.
Die Stiftung Rosenkreuz in der Schweiz lädt Sie herzlich ein zu den
Bach-Symposien
• am 19.11.2011, 14.00 Uhr in der Aula des NMS, Waisenhausplatz
29, CH 3011 Bern und
• am 20.11.2011, 14.00 Uhr im Bildungszentrum 21, Missionsstrasse
21, CH 4003 Basel.
Die Beiträge des Symposiums von Kees van Houten und Hermann
Achenbach sowie die Musikdarbietungen verdeutlichen die
Universalität Johann Sebastian Bachs in seiner Musik, die oft
mathematisch strukturiert ist und interessante biografische Hinweise
sowie Bezüge zur Mysterienweisheit herstellt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Näheres: www.stiftung-rosenkreuz.ch
Mehr zur Veranstaltung in Basel
Mehr zur Veranstaltung in Bern Artikel lesen
Infobrief November 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
jeder Mensch ist eingebettet in ein großes Ganzes, mag er sich
manchmal auch ziemlich allein fühlen.
Eigentlich liegt das Ganze immer offen vor uns. Nur wir sind nicht ohne
weiteres offen dafür. Es begleitet uns und ermöglicht uns,
Schritte in Neues zu tun. Wenn ein Mensch genügend Erfahrungen
gemacht hat, kann sich ihm das Ganze in einer plötzlichen Eingebung
zeigen. Er spürt etwas von dem großen Zusammenhang und erkennt
seinen besonderen Platz darin. In einer höheren Einheit aufzugehen,
um sich darin neu zu empfangen, bedeutet einen wichtigen
Entwicklungsschritt.
Die Partnerschaft kann hierbei eine große Hilfe sein. Sie
führt in Neues, lehrt das Anteilerhalten, das Aufgehen in einer
Einheit, die über den Einzelnen hinausreicht. Sie ist der
beglückende und schmerzhafte Weg, der uns auf eine weitere Stufe
der Entwicklung vorbereitet, die Stufe einer noch umfassenderen Einheit.
Wir können erfahren, wie Liebe uns Flügel wachsen lässt.
Und wir können den Absturz erfahren. Wir sind nicht vollendet. Die
Liebe von Mensch zu Mensch führt an Grenzen. So steigt in uns die
Ahnung vom Grenzenlosen auf, das uns seelisch ruft.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium
| Mann-Frau. Eine neue Vision der Einheit. |
|
Es findet am Sonntag, dem 20. November
von 11:00 bis 16.30 Uhr in Frankfurt im Zoogesellschaftshaus
Bernhard-Grzimek-Allee 1 statt.
Die Beiträge des Symposiums zeigen, wie die Pole des
Männlichen und Weiblichen sowohl auf der Ebene des Kosmischen als
auch des Menschlichen wirksam sind und wie sie harmonisiert werden
können.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Mehr Information darüber finden sie hier Artikel lesen
Infobrief Oktober 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
Ulrich Warnke schreibt im Vorwort seines kürzlich erschienen Buches
Quantenphilosophie und Spiritualität: "Wer hat den
Zugvögeln beigebracht, sich über Tausende von Kilometern zu
orientieren? Wie können manche Menschen "wissen", dass es
zu einer Naturkatastrophe kommen wird? Wo sind unsere Erinnerungen
verborgen? Was ist Geist, was Materie und was Seele?" ...
"Wenn man sich als Naturwissenschaftler vor dem Hintergrund dessen,
was Quantenphysiker vor noch nicht allzu langer Zeit herausgefunden
haben, auf die Suche nach Antworten auf die drängenden Fragen des
Lebens macht, wird man nach und nach fündig und stellt
schließlich erstaunt fest, dass Menschen zu allen Zeiten und aus
allen Kulturen Zugang zu einem Wissen hatten, das wir uns heute
erstaunlich mühsam wieder aneignen müssen."
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns auf die Suche nach diesem neu zu
erringenden Wissen zu gehen. Am Sonntag, dem 16. Oktober findet in der
Urania in Berlin das Symposium
Quantenphilosophie und Spiritualität
statt. Wir haben diese Veranstaltung mit Dr. Dagmar Uecker und Dr.
Ulrich Warnke schon in verschiedenen Städten durchgeführt. Der
große Erfolg und das nachdenkliche Staunen, das die Vorträge
hervorrufen, haben uns veranlasst, das Symposium noch einmal –
letztmalig – zu wiederholen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Infobrief September 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
wir können Ihnen in diesem Herbst wieder Besonderes anbieten.
Am 1. Oktober geht es in die Tiefe der menschlichen Psyche, am 16.
Oktober in die Tiefe der Materie und am 20. November in die Tiefe der
Beziehung von Mann und Frau.
Doch beginnen wir mit dem Nächstliegenden. C. G. Jung (1875-1961),
der zu den großen Pionieren der analytischen Psychologie
gehört, sagte: Jede Erfahrung ist psychisch. Etwas ist nur
erfahrbar, soweit es von der Psyche abgebildet wird. Die Psyche "ist
das allerrealste Wesen, weil es das einzig unmittelbare ist". Und
doch ist dieses Allerrealste für uns weitgehend unbekanntes
Terrain.
Jung entdeckte das "kollektive Unbewusste", durch das jeder
Einzelne an das Gesamtmenschliche angeschlossen ist. Er entdeckte die
"Archetypen" als die Grundformen des kollektiven Unbewussten.
Und er wies einen Weg, der ins Transzendente führt, zum
"Selbst" des Menschen, dem großen Unbekannten.
Wie viel von Jungs Lehre ist Wissenschaft?
Wie viel ist Weisheit und wie viel Spiritualität?
Jung setzte sich mit der Gnosis auseinander. Doch ist das
"Selbst", das er anstrebt, dasselbe wie das "Selbst",
von dem die Gnostiker sprechen?
Rüdiger Sünner hat zum 50. Todestag C.G. Jungs den
Dokumentarfilm Nachtmeerfahrten – Eine Reise in die Psychologie von C.G.
Jung erstellt. In bewegender Form tritt das Leben Jungs vor uns, seine
Träume und Imaginationen, sein titanisches Ringen als
Wissenschaftler und die Tragik seiner Zeit, die auch an ihm ihre Spuren
hinterließ.
Erleben Sie den Film mit uns und im Anschluss daran das
Podiumsgespräch mit Rüdiger Sünner (Berlin), den
Jung-Biographen Gary Lachman (London) und Gerhard Wehr (Schwarzenbruck)
und der Jung-Kennerin Hanni Studer (Bern).
Wir freuen uns, Sie am Samstag, dem 1. Oktober in Kassel
begrüßen zu dürfen.
Mehr Informationen finden sie hier.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Wegen eines Trauerfalls in der Familie kann Gerhard Wehr eventuell an
der Veranstaltung nicht teilnehmen. Artikel lesen
Infobrief 30.05.11
Liebe Leserinnen und Leser ,
der Wind des Wandels weht über unsere heutige Welt. Wir können
ihn einatmen, können ihn erspüren. Der Puls der Erde
schlägt schneller, ihre Vibrationen haben sich in den letzten
Jahren erhöht. Wir kennen die selbstheilenden Kräfte unseres
Körpers. Sie verursachen u.a. Fieber. Auch die Erde besitzt, so
möchten wir annehmen, selbstheilende Kräfte. Sie wühlen
die Elemente auf und wir sprechen von Katastrophen. Gegenüber
aschespeienden Vulkanen, dem Beben der Erde, Tsunamis und Tornados
erweisen wir uns als unbedeutende Naturwesen.
Die alte Weisheit sagt jedoch, dass die Natur auf das Erwachen des
Menschen als Geist-Seelen-Wesen wartet. Wir meinen, dass der Wind des
Wandels die Botschaft überbringt: "Mensch, werde zu dem, der du
nach deinem Innersten bist."
Wenn ein Mensch sein Potenzial erahnt und sich auf den Weg der
Verwandlung begibt, "regt im Busen der Erde sich Freude wieder"
(Hölderlin, Der gefesselte Strom).
Ein Quantensprung steht an, er erfordert unsere Mitwirkung.
Innerer Klimawandel.
Spirituelle Wege und ihre Beziehung zur Erde.
Symposium in Stuttgart am Sonntag, 5. Juni, 15 Uhr
mit Vorträgen eines Sufis, eines Anthroposophen und eines
Rosenkreuzers.
Zu dieser besonderen Begegnung laden wir Sie herzlich ein.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Mehr Information
Infobrief 27. Mai 2011
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
das Eine offenbart seinen Reichtum in großer Fülle. In Zeit
und Raum, in der Geschichte der Menschen und in der Natur begegnet es
sich selbst. Im menschlichen Bewusstsein will es erwachen. Begegnung
wird dann zu einem Wiedererkennen. Wir erkennen das Eine in allem.
Die Arbeit unserer Stiftung steht im Zeichen des Einen. Aktuellste
Naturwissenschaft, uralte Weisheit, religiöse Erfahrung und
künstlerische Gestaltung sind Facetten, die sich zusammenfügen
können. Daraus entsteht Wirklichkeit, die alle Erwartungen
übersteigt.
Dante beschreibt in seiner Göttlichen Komödie den Weg des
Menschen durch drei Sphären des Daseins. Gehen wir nicht alle
durchs Inferno? Wir können den Berg der Läuterung besteigen
und die Paradiespforte öffnen. Ein Ausblick von einem hohen Berg
tut uns gut – auf dem Weg zum Einen.
Dr. Martin Zichner, Autor des Buches Die große
Lebensspirale, beschreibt in einfachen Worten, was in der komplexen
Dichtung enthalten ist. Er entschlüsselt sie für unser Leben.
Viele Lichtbilder illustrieren seine Worte. Und Friedhelm Capelle, ein
Meister seines Faches, spielt auf einem historischen Cembalo Musik der
Renaissance und des Frühbarock.
Ein besonderes Erlebnis erwartet Sie,
ein Juwel in der Kette unserer Veranstaltungen:
Divina Commedia, Dantes geistige Botschaft.
Wir laden Sie herzlich ein
nach Koblenz am Samstag, dem 4. Juni 2011.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Infobrief 19. Mai.2011
Liebe Leserinnen und Leser,
die Evolution ist noch nicht zu Ende. In großen Abständen
vollzieht sie Entwicklungssprünge, strebt sie eine neue Ebene an,
von der man sagen kann, dass sie mehr darstellt als die Summe alles
Vorhergehenden. Einem solchen Entwicklungssprung gehen Krisen und Phasen
der Sättigung voraus.
Die natürliche Entwicklung des Menschen scheint abgeschlossen zu
sein. Das zeigt sich an der Art der Krisen, die wir heute – im Innern
und im Äußeren – erleben. Die Geist-Seelen-Ebene hat sich in
uns jedoch noch wenig oder gar nicht entfaltet. Der Drang, der hinter
der Evolution wirkt, treibt zu einem Entwicklungssprung.
Er bedarf jedoch unserer bewussten Mitwirkung.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium :
Stehen wir vor einem Entwicklungssprung in der Evolution?
Dr. Dieter Broers,
Biophysiker und Autor des Buches "(R)Evolution 2012",
spricht unter anderem über die Kräfte des Universums, die
unserem Bewusstsein weiterführende Impulse geben.
Dr. Michael König,
Quantenphysiker und Autor des Buches "Das Urwort",
erläutert das schöpferische geistige Wirken auf der Ebene der
Energiequanten und kleinsten Materieteilchen.
Michael Rüttinger,
Pädagoge und Rosenkreuzer, weist auf die neue seelische Gestalt
hin, die als Möglichkeit vor uns steht.
Wir freuen uns, wenn Sie am
Sonntag, dem 29. Mai nach Köln kommen.
Eine Ticketreservierung ist empfehlenswert.
Ihre Freunde der Stiftung Rosenkreuz
Näheres zur Veranstaltung finden Sie hier
Infobrief 9. Mai 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
"seitdem die Sterne vom Himmel gefallen und unsere höchsten
Symbole verblasst sind, herrscht geheimes Leben im Unbewussten ... Unser
Unbewusstes birgt belebtes Wasser ...", so schrieb C.G. Jung 1954.
Er bezeichnete die Beschäftigung mit dem Unbewussten als eine
Lebensfrage des Menschen.
In unserer heutigen Zeit deuten viele Anzeichen darauf hin, dass die
geistige Welt sich uns nähert und unser Unbewusstes aufstört.
Kräfte des Menschheitserbes werden aufgewühlt und führen
zu Existenzkrisen. Wenn wir sie annehmen, durchleben und uns den
geistigen Urgründen zuwenden, können wir die Heilkraft der
Seele, das große verborgene Potenzial in uns aktivieren. Bilder und
Werte liegen in unserer Tiefe, die uns vollenden wollen.
Wir können sie erschließen.
Sie verwandeln uns zu dem, der wir sein sollen.
Die Sinnfrage setzt enorme Heilkräfte frei.
Herzlich laden wir Sie ein zu unserem Symposium
"Die Heilkraft der Seele"
in Fulda am Sonntag, dem 15. Mai 2011
mit Dr. Dagmar Uecker und Dr. Steffen Lenhard.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Infobrief 29. April 2011
Liebe Leserin, lieber Leser,
was willst Du leben? Spaß. Mich. Dich. Uns. Kunst. Physik.
Freundschaft.
Die Antworten sind so spannend und unterschiedlich wie das Leben.
Hierzu veranstalten wir ein Forum, einen Tag von 12.00 bis 22.00 Uhr,
gestaltet für junge Menschen, die dort die Möglichkeit
erhalten sollen, ihre Vision der Zukunft vorzustellen, ihr Ideal der
Welt mit anderen zu teilen, den Entwurf ihres Lebens zu formulieren und
sich gegenseitig Impulse bei der Suche nach dem Sinn des eigenen Daseins
zu geben.
Es beginnt um 12.00 Uhr mit einer Podiumsdiskussion, ab 14.30 Uhr gibt
es Workshops,
ab 19.00 Uhr ein Abendprogramm.
Ein Tag, an dem etwas aufleuchten kann an den inneren Horizonten.
- Antje Starost, Regisseurin
stellt ihren neuen Film "7 oder warum ich auf der Welt bin"
(Premiere 2011) auf dem
Forum vorab vor. Ein Workshop schließt sich an.
- "Manno, ist das Leben stressig."
Ein Clownerie-Workshop mit Gabor Vosteen, Musikclown.
- Improvisations- und Intuitionsworkshop mit "Die Redner"
Musik/Klang- und Filmkünstler aus Saarbrücken.
- Udo M. Geißler, emeritierter Professor für Design,
regt visuell Sinnfragen an.
- "Bring dich ins Spiel", ein Theaterworkshop mit dem
Graphit Theater Labor,
Berlin, davor ein Theaterstück nach Kleists Marionettentheater.
- "Gehe nach Ich-weiß-nicht-wo und hole das
Ich-weiß-nicht-was"
Märchen hören und Gedankenaustausch mit dem
Märchenerzähler Jörn-Uwe Wulf.
- "Was willst du (k)leben?"
Ein Kunstworkshop mit Caroline Schwarz und Klaas Thomalla,
Künstler aus Bremen und Oldenburg.
- Magma Nova, Sängerin aus Berlin,
entschleiert mit ihrem Chanson-Pop den einfachen Alltag.
... und viele weitere Aktionen. Was willst Du leben? Entwickle Deine
Vision.
Am Samstag, dem 14. Mai 2011 in Hamburg, Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg
11.
Ein Forum für junge Menschen jeden Alters.
Näheres und Anmeldung unter www.waswillstduleben.de
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Hinweis auf ein Filmfestival, bei dem wir unsere Veranstaltung
ankündigen dürfen:
1. Internationales Cosmic Cine Filmfestival
27.04. - 04.05. in München,
04.05. - 11.05. in Bonn-Bad Godesberg
11.05. - 18.05. im Rhein-Neckar-Gebiet
18.05. - 25.05. im Main-Taunus-Gebiet.
Näheres dazu unter www.cosmic-cine.com Artikel lesen
Infobrief 4. April 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
Joseph Beuys, Künstler und Kunstprofessor, und Jan van
Rijckenborgh, Mit-Begründer der Schule des Rosenkreuzes, kommen zu
übereinstimmenden Überlegungen:
· Jeder Mensch ist ein Künstler.
· Jeder Mensch ist berufen, ein Kunstwerk zu sein.
Jeder Mensch hat als Aufgabe, die hohe alchimische Kunst auszuüben,
sich den heiligen Kräften zu öffnen, daran zu arbeiten, ein
Instrument zu werden, die Gotteskräfte in sich wirken zu lassen,
sie durch sich fließen zu lassen, so dass auch andere hiervon
berührt werden. Die geistigen Dimensionen hinter den Erscheinungen
unserer Welt ermöglichen es, in persönlicher Freiheit neue
Wege zu gehen.
In dieser freiheitlichen Sicht ist Kunst die wesentliche
Äußerungsform des Menschen. Stammt das Kunstwerk aus geistiger
Inspiration, kann es eine Gottesgabe sein.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium
Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität
heute
am Samstag, dem 9. April 2011 im Kunstverein in Mannheim.
Näheres dazu hier
Der frische Wind der Freiheit der Kunst kann festgefahrene Strukturen in
uns wegblasen. Arbeiten Sie an Ihrem eigenen Kunstwerk! Das Potenzial
hierzu trägt jeder in sich. Wie es geweckt wird, behandeln wir in
einem weiteren Symposium:
Die Heilkraft der Seele
am Sonntag, dem 10. April im Kieler Schloss.
Näheres dazu hier
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und grüßen Sie herzlich
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Infobrief 10, März 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
Menschen, die ihrer Zeit voraus sind, müssen wohl zwangsläufig
leiden. Paracelsus (1493 – 1541) erfuhr das auf drastische Weise. Er
führte ein bewegtes und schweres Leben. Heute, 500 Jahre
später, wirken seine Impulse im Bereich der Naturheilkunde.
Paracelsus sprach vom "Licht der Natur".
Sein eigentliches Anliegen ging jedoch darüber hinaus. Er
stimulierte eine Seelenentwicklung, durch die die Menschen das
"Licht des Geistes" empfangen können. Das ist ein Weg, der
auch heute noch für viele unerschlossen ist. In unserer jetzigen
Zeitenwende erlangt er indes große Aktualität.
Vier Vorträge eines Symposiums stellen die faszinierende Gestalt
des Paracelsus vor uns. Gott, Kosmos und Mensch sind in seiner Schau
eine Einheit. Können wir zu dieser Einheit in neuer Bewusstwerdung
durchdringen?
Herzlich laden wir Sie unserem Symposium Paracelsus – Vom Sichtbaren zum
Unsichtbaren ein. Es findet in Wien am Sonntag, dem 3. April statt.
Ein Broschüre erscheint hierzu in Neuauflage. Sie können sie
über "Publikationen" auf unserer Webseite beziehen.
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.
Ihre Freunde der Stiftung Rosenkreuz
Näheres finden Sie auf dieser Webseite Artikel lesen
Infobrief 9 März 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn eine große Entdeckung gemacht wird, durch die sich das
Weltbild ändert, dauert es oft lange, bis das Bewusstsein sie
aufnehmen kann. Denn es ist ja noch auf das alte Weltbild abgestimmt.
Max Planck, der Begründer der Quantentheorie, sagte 1944 in einem
Vortrag:
"Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen
Wissenschaft, der Erforschung der Materie gewidmet hat, bin ich sicher
von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.
Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt
keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine
Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum
winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen
Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt –
es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum
mobile zu finden –, so müssen wir hinter dieser Kraft einen
bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund
aller Materie."
Heute, viele Jahrzehnte später, wird deutlich, wie sehr bestimmte
Forschungsergebnisse der Quantenphysik durch Erkenntnisse erklärt
werden können, die auf spirituellen Wegen in Ost und West gewonnen
worden sind.
Unser Symposium Quantenphilosophie und Spiritualität führt
Sie in diesen Themenbereich ein. Haben Sie den Schritt in das neue
Weltbild für sich schon vollzogen?
Wir laden Sie herzlich ein nach Essen am Samstag, dem 26. März
2011.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Näheres finden Sie hier auf unserer Webseite. Artikel lesen
Infobrief 8, März 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
können Sie sich vorstellen, dass es zu allem äußeren
Leben eine Hintergrundmusik gibt? Melodien erklingen und die Menschen
"tanzen" entsprechend den Klängen, die sie unbewusst
aufnehmen.
Dichter, Philosophen und Komponisten haben auf die Klänge des
Orpheus reagiert und sie in ihre jeweilige Zeit übertragen. Es ist
eine geheimnisvolle "Musik", die aus mythischem Urgrund heraus
ertönt und Menschenherzen berührt. Sie bildet einen
unzerstörbaren Hintergrund, der durch viele andere
"Hintergründe" allerdings überlagert wird, die sich im
Verlauf der Jahrhunderte gebildet haben und das menschliche Unbewusste
erfüllen.
Mozarts Zauberflöte ist eine Anknüpfung an Orpheus. Tamino
spricht: "Wie stark ist nicht dein Zauberton, / weil, holde
Flöte, durch dein Spielen / selbst wilde Tiere Freude
fühlen." Die orphische Botschaft wird in Klang und Wort
aufgegriffen und fortgeführt. Es ist eine große,
überzeitliche Botschaft, die die Menschenseele in eine hohe
Autonomie und Verantwortung erheben will.
Nur wenig andere Veranstaltungen unserer Stiftung haben eine solche
Resonanz erfahren wie der Vortrag von Ulla Schreiber und Michael
Rüttinger über Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung.
Er wird von Arien, Chören und Instrumentalmusik begleitet.
Diese Veranstaltung findet auf mehrfachen Wunsch noch einmal in diesem
Jahr statt.
Wir laden Sie herzlich ein in die Residenz in Würzburg am Samstag,
dem 12. März 2011.
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Infobrief 7, Februar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
die Welt gerät aus den Fugen. Wieder einmal. Es gab schon viele
Zeitenwenden, größere und kleinere. Stets sind sie verbunden
mit Chancen für einen anstehenden Bewusstseinsschritt. So auch
heute. Woran kann man sich orientieren? Woran anders als an den
geistigen "Grundfugen" der Welt. Das Ur-Wissen von ihnen ist
durch alle Zeiten hindurch bewahrt geblieben.
Hierzu gehört auch die Kenntnis von der "Heiligen
Geometrie" und vom "Geheimnis der Zahlen". Die
Grundstrukturen unseres Daseins weisen auf etwas hin, das vor dem Griff
unserer Welt bewahrt bleibt: auf das legendäre "Schöne,
Gute und Wahre". Und die Zahlen von eins bis zehn wollen von dem Weg
des Menschen er-"zählen". Wenn wir sie
ent-"ziffern", erkennen wir, wie der Mensch einstmals aus dem
Ursprung (der Eins) herausgegangen ist und wie er auf seinem
Entwicklungsgang durch die Materie auf einer höheren Ebene bewusst
wieder zu ihm zurückfinden kann (zur Zehn).
Wir laden Sie herzlich ein zu dem Symposium Heilige Geometrie und das
Geheimnis der Zahlen. Es findet am Sonntag, dem 6. März 2011 im
Volkshaus in Zürich statt. Zwei Kenner ihres Faches werden Sie tief
einführen in das, womit wir eigentlich täglich – ganz
unbewusst – umgehen.
Falls Ihnen eine Reise nach Zürich nicht möglich ist: Die
Broschüre mit den Texten kann man auch über unseren
Internet-Buchshop bestellen.
Mit herzlichem Gruß
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Weitere Informationen finden Sie unter
www.stiftung-rosenkreuz.de, www.stiftung-rosenkreuz.ch
Artikel lesen
Infobrief 6 Februar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
in den Lehren vieler Religionen finden wir die Aussage, dass nichts
verloren geht. Gleiches fügt sich zu Gleichem zusammen und wirkt
fort. Unsichtbar prägt es die Atmosphäre, in der wir denken
und fühlen. Die großen spirituellen Wege haben ihre Spuren
hinterlassen. Diejenigen, die seelischen Frieden und seelische Freiheit
errungen haben, haben ein Informationsfeld hierüber in der
Atmosphäre der Erde erzeugt. Wenn die Zeitumstände es
möglich machen und wenn dieses Feld gleichsam gesättigt ist
von seinem Reichtum, ergießt es sich über Menschengruppen oder
einzelne Völker.
Sie werden von Idealen ergriffen und autoritäre Regime
verschwinden, weil ihre Zeit abgelaufen ist. Die Ideale führen zu
Unruhe und Bewegung. Ihre Quelle, ihre seelische Wirklichkeit, das
Informationsfeld, aus dem sie fließen, befindet sich jedoch in Ruhe
und Stille. Das Feld der Erlösung ruft seine Kinder und entfacht
dazu eine große Bewegung. Spirituelle Wege knüpfen an die
Bewegung an und zeigen die Richtung.
Der Philosoph T.W. Adorno prägte 1951 den Satz: "Erkenntnis hat
kein Licht als das, das von der Erlösung her auf die Welt
scheint." Das zeitlos wirkende Informationsfeld führt zur
Erkenntnis.
Wir hatten eine inspirierende Veranstaltung in Pforzheim zum Thema Die
Kraft der Stille mit Ulla Schreiber (Rosenkreuzerin) und Herbert Ludwig
(Anthroposoph). Und wir sind sicher, dass wir eine ähnlich
tiefgehende Inspiration erfahren werden, wenn Ulla Schreiber und Dr.
Paul Köppler (Buddhist) zu diesem Thema in Koblenz sprechen.
Wir laden Sie herzlich ein für Samstag, den 26. Februar 2011
ins Haus Metternich, Münzplatz 7-8 in Koblenz.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Weitere Informationen dazu finden Sie hier Link Artikel lesen
Infobrief 5, Februar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
auf allen geistigen Wegen spielt die Stille eine große Rolle. Rumi,
einer der großen Mystiker des Islam, formulierte hierzu die Worte:
"Ganz im Geheimen sprachen der Weise und ich.
Ich bat ihn: Nenne mir die Geheimnisse der Welt.
Er sprach: Schweig ... und lass dir von der Stille
die Geheimnisse der Welt erzählen."
Es kann nicht anders sein: Alle Geheimnisse des Daseins sind in der
"Stille" in uns und um uns enthalten. Wir leben mitten darin und
finden doch nicht ohne weiteres den Zugang dazu. Der
"Lärm"unserer Gedanken, die Bewegtheit unserer Empfindungen
und die zwingende Kraft unserer Vorstellungen überdecken
"das", von dem alles getragen wird und in dem wir die Tiefe und
das Ziel unseres Daseins finden können.
In unserem Symposium in Pforzheim am Samstag, dem 12. Februar
2011 sprechen eine Rosenkreuzerin und ein Anthroposoph über
"Die Kraft der Stille".
Ein innerer Zusammenhang verbindet dieses Thema mit dem Symposium, das
am nächsten Tag, am 13. Februar, in Braunschweig
stattfindet: "Die Heilkraft der Seele".
Welch große seelische Konflikte haben die Menschen unserer Tage!
Haben die Konflikte einen Sinn? Welche Rolle spielt die Sinnfrage
für einen Menschen, der psychisch "am Ende" ist? Was
können Krisen, die das Leben erschüttern, uns lehren? Welche
Möglichkeiten eröffnen sie?
Ein Logotherapeut und eine Ärztin berichten von ihren Erfahrungen
und Erkenntnissen.
Gern laden wir Sie zu diesen Symposien ein. Wenn es Ihnen nicht
möglich ist, zu kommen, können Sie über den Buchshop
unserer Stiftung Broschüren über die Veranstaltungen beziehen
(www.stiftung-rosenkreuz.de).
Mit herzlichem Gruß
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Infobrief 4, Januar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
wir hatten Sie mit unserem letzten Infobrief zu der Veranstaltung
"Das kreative Universum" im Rudolf Steiner Haus in Hamburg am
23. Januar eingeladen. Es gab rund 400 Sitzmöglichkeiten. Doch
bereits einige Tage vor der Veranstaltung näherte sich die Zahl der
Reservierungen der Kapazitätsgrenze. Sehr viele Interessierte
konnten die Veranstaltung deshalb nicht besuchen. Sie war – mit Film und
Podiumsgespräch – ein solcher Erfolg, dass wir uns spontan
entschlossen, sie am Sonntag, dem 30. Januar zu wiederholen, ebenfalls
um 17 Uhr im Rudolf Steiner Haus in Hamburg.
Wir können Sie hierzu also erneut einladen. Wenn es Ihnen
möglich ist, zu kommen, raten wir Ihnen dringend, sich einen Platz
reservieren zu lassen (ticket@stiftung-rosenkreuz.de). Teilnehmer an dem
Podiumsgespräch im Anschluss an den Film sind Prof. Wolfgang Schad,
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Bernd Rosslenbroich und Dr. Rüdiger
Sünner.
Dr. Rosslenbroich (Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an
der Universität Witten/Herdecke) tritt beim Podiumsgespräch an
die Stelle von Prof. Hans-Peter Dürr.
Das große Thema ist die Bemühung von Wissenschaftlern um eine
ganzheitliche Sichtweise der Entstehung und Entwicklung des Universums
und insbesondere der Erde mit ihren Lebensformen.
Wiederholt werden wir auf die Unabgeschlossenheit des Universums
hingewiesen und auf die immer wieder auftretenden Freiräume
für künftige Entwicklungen. Das bedeutet, dass der Mensch
Mitverantwortung übernehmen kann; er ist nicht vollständig
determiniert. Das ist nur einer der wichtigen Gedanken des Films, der
die Natur als Künstlerin verherrlicht und die Sinnfrage mit
naturwissenschaftlicher Forschung vereint.
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in das schöpferische Geschehen der
Evolution eintauchen.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Näheres auf www.stiftung-rosenkreuz.de Artikel lesen
Infobrief 3, Januar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Infobrief ist ein bisschen länger als sonst. Aber Sie werden
spüren, dass es sich bei dem Thema so anbietet.
Rüdiger Sünners neuer Film trägt den Titel Das
kreative Universum. Er ist eine Hymne an die Kreativität der
Natur. Immer schon haben Künstler die Natur in ihrem grenzenlosen
Reichtum verherrlicht. Sie haben sich von ihrer Schönheit
erfüllen lassen. Hölderlin weiht seine Gedichte der
"mächtigen göttlich-schönen Natur".
Im Verlauf der letzten hundert Jahre hat sich zur Bewunderung der Natur
die Bewunderung der Evolution der Natur gesellt. Der Paläontologe
und Jesuitenpater Teilhard de Chardin verfasste 1923 in der Wüste
Ordos in China eine bewegende "Messe über die Welt":
"... Du, der Du weißt, weshalb es unmöglich ist, dass das
Geschöpf anders geboren wird als getragen von dem Trieb einer
unbeendbaren Evolution."
Das Werden, die Entwicklung, die Offenbarung des Neuen ist in den
Vordergrund getreten. Wir erleben uns als Noch-nicht-Vollendete. Ernst
Bloch schrieb: "Ich bin, aber ich habe mich nicht, deshalb werden
wir erst." Stellen wir uns die Menschheit als einen einzigen
Menschen vor. Er will sich empfangen, will "sich selbst haben",
in der Erkenntnis seines bisherigen Werdens.
Einige bedeutende Wissenschaftler unserer Zeit, die in Rüdiger
Sünners Film ihre Forschungsergebnisse und ihr Ringen um Wahrheit
darstellen, mögen "den Menschen" repräsentieren. Er
steht in der Evolution, ist ihr aktuelles Ergebnis. Alles Vorangegangene
lebt in ihm fort. Doch er ist nicht erfüllt davon. Er wird
getrieben von einem verzehrenden Mangel. "Woher komme ich? Wohin
gehe ich?" Rüdiger Sünner zieht den Betrachter seines
Films in eine große Suchbewegung hinein. Er löst sich von
allem Dogmatischen und Festgefahrenen. Der Film zeigt, wie sich die
Naturwissenschaft mit titanischer Wucht bemüht, Türen
aufzustoßen und wie doch eine entscheidende Tür für die
bisherigen Methoden der Forschung unzugänglich bleibt. Sie
veranlasst manche Wissenschaftler, vorsichtig Grenzen zu
überschreiten.
In der Forschungsstätte CERN bei Genf suchen Tausende von Forschern
in gigantischen Experimenten nach dem "Gottesteilchen", aus dem
sich die Schöpfung entwickelt hat. Immer deutlicher zeigt sich,
dass sie ins "Nichts" vorstoßen, in ein grenzenloses
unstoffliches "Meer aller Möglichkeiten", eine
Potenzialität, aus der Unerwartetes hervorbricht.
Rüdiger Sünners Film ist ein Kunstwerk. Die Natur ist eine
Künstlerin. Kann nur der Künstler die Künstlerin
verstehen? Ist nur der Künstler dazu berufen, sich in sie
einzuleben? Müssen wir selbst zum Künstler werden, um die
gestaltenden Kräfte in uns und um uns herum zu erleben – und
mitzugestalten? Unser Denken gleicht dem Homunculus in Goethes Faust: es
ist "nur halb zur Welt gekommen" und muss sich noch bewusst in
das Meer des Werdens ergießen.
"Werde, der du bist", fordert Nietzsche in dunkler Andeutung. Im
Ozean des Werdens erst können wir uns empfangen.
Die Mutter Natur kann uns, auch in unserem jetzigen Leben, erneut
gebären. Doch haben wir keinen Vater? Auf welche Weise sollen wir
erneut geboren werden? "Gott ist tot", sagte Nietzsche. Und in
der Tat: Die traditionellen Gottesvorstellungen sterben.
Ohne männlich-weibliche Polarität kann jedoch nichts
entstehen. Das Impulsgebende, wo ist es in der Evolution? Es bleibt
verborgen, ist nicht, wie die Mutter, in seiner Eigenart erkennbar.
Die Evolutionsforscher sind immer wieder an den Punkt gestoßen, an
dem ein Impuls gewirkt haben muss: Es bedurfte einer ungeheuer
präzisen Feinabstimmung der Ursprungsenergien, um nach dem sog.
Urknall ein Universum wie das unsrige entstehen zu lassen. In der
Evolution traten plötzliche Entwicklungsschübe auf, die kausal
nicht erklärbar sind; so sind die Augen bei vielen Tierarten
unabhängig voneinander entstanden; die Artenvielfalt trat in einem
relativ kurzen Zeitraum auf. Und schließlich fragen wir: Wie kann
es sein, dass sich immer neue und immer komplexere Einheiten bilden, die
mehr sind als die Summe ihrer Teile? Ist hierfür nicht ein Impuls
erforderlich?
Manche Vertreter der Religion leiten hieraus die Lehre des
"Intelligent Design" ab. Gott hat den Plan festgelegt, er hat
die Geschöpfe entworfen, so sagen sie und die Evolution damit
determiniert. Die Evolutionsforschung zeigt demgegenüber deutlich
das Bestehen von Freiräumen auf. Die Bedeutung der sogenannten
Zufälle tritt ans Licht. Es gibt Spielräume, die die Natur bei
ihren Geburtsvorgängen hat. Sie werden bei der Mutation der Gene
deutlich. Und noch größere Freiräume eröffnen sich
dem Menschen in seiner Bewusstwerdung.
Impulsgebendes, "Information" bietet sich an, damit die
Freiräume "Sinn-voll" genutzt werden. Doch hierfür
muss der Mensch sich vorbereiten, muss sich empfänglich machen. Dem
dient tiefgehende spirituelle Bemühung. Sie kann zu der Erkenntnis
führen, wie die nicht zwingenden, schöpferischen Impulse in
Freiheit umgesetzt werden können. Der Mensch scheint von der
Evolution zu Großem berufen zu sein. Die Natur bietet ihm für
das Werk, das er zu verrichten hat, Werkstoffe an, nicht zuletzt in
seinem eigenen Körper.
Derzeit nutzt der Mensch seine Möglichkeiten jedoch in einer Weise,
die das Überleben auf der Erde bedroht. Er ist noch nicht zu dem
Künstler geworden, der er werden soll. Die großen Alchemisten
sprachen davon, dass der Mensch die Natur zu vollenden hat – und damit
zugleich sich selbst. Das "opus magnum" wartet auf ihn, bei dem
er Künstler und Kunstwerk zugleich ist, in der Umgestaltung zu
einem neuen, umfassenderen Abbild der großen
"Potenzialität", die in ihrer Tiefe nicht auslotbar ist.
Der Mensch kann sich zu dem Impulsgebenden erheben. Es lebt in ihm
verborgen, wie es in der gesamten Evolution verborgen lebt. Er kann es
in einem inneren Erwachen aufnehmen und in tiefem Verstehen seine
Neuschöpfung zulassen und daran mitwirken. "Jeder Mensch ist
ein Künstler", sagt Joseph Beuys. Die Schönheit geleitet
ihn auf eine höhere Ebene des Seins.
Ein großes Thema wurde von Rüdiger Sünner gestaltet. Wir
zeigen seinen Film Das schöpferische Universum am Sonntag,
dem 23. Januar um 17:00 Uhr im Rudolf Steiner Haus in Hamburg. Im
Anschluss daran sprechen der Quantenphysiker Prof. Dr. Hans-Peter
Dürr, der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Schad, die Medizinerin Dr.
Dagmar Uecker und Dr. Rüdiger Sünner darüber in einem
Podiumsgespräch. Gemeinsam können sie als der "eine
Mensch" aus den Bereichen der Naturwissenschaft, Kunst und
Spiritualität das zusammenfügen, was in seiner Gesamtheit eine
Tür in uns öffnen kann.
Wir laden Sie hierzu herzlich ein. Es ist unbedingt notwendig, die
Eintrittskarte unter ticket@stiftung-rosenkreuz.de zu
reservieren.
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Infobrief 2 Januar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
ein spiritueller Weg geht mit Erkenntnis einher. Wir müssen wissen,
was wir tun. Was ist möglich? Was ist Illusion? Welches Ziel steht
uns vor Augen?
In den alten Mysterien ging es vor allem darum, die Seele aus ihrer
Einkerkerung im Körper zu befreien. Man strebte primär danach,
die körperliche Hülle zurückzulassen. Hieran hat sich in
den letzten 2000 Jahren etwas geändert. Das menschliche Wesen mit
seinem unsterblichen Seelenkern ist tief hineingewachsen in die
materielle Gestalt. Fast jeder identifiziert sich heute mit seinem
Körper. Ein starkes irdisches Ich hat sich darin herangebildet.
Die neue Ausgangsbasis führt dazu, dass eine Befreiung des
unsterblichen Prinzips nur möglich ist, wenn sich nicht nur
Bewusstsein und Seele in dieser Richtung entwickeln, sondern auch eine
Verwandlung des Körpers und seiner Funktionen damit einher geht.
Immer deutlicher zeigt sich, dass der Körper in seiner Anatomie auf
die Möglichkeit einer solchen Verwandlung abgestimmt ist. Man kann
von einer Feinabstimmung seiner Organe auf mögliche spirituelle
Prozesse sprechen. Das gilt für die gesamte Organstruktur,
insbesondere aber für Herz und Haupt.
Dr. Roger Kalbermatten und Dr. Stephan Sigrist haben gemeinsam seit
über 15 Jahren die Zusammenhänge zwischen den geistigen
Prinzipien des Lebens und ihrer Signatur in der Anatomie und Physiologie
des Menschen untersucht.
Auf Grund der Bedeutung ihrer Aussagen wiederholen wir das Symposium,
das im September 2010 in der Liederhalle in Stuttgart stattfand.:
"Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung".
Die Vorträge werden Sie tief einführen in das "Lesen im
Buch der Natur". Sie werden Ihren Körper danach in einem neuen
Licht sehen.
Wir laden Sie herzlich ein nach Bremen am Samstag, dem 22. Januar 2011.
(Näheres unter www.stiftung-rosenkreuz.de).
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Infobrief 1 Januar 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
wir begrüßen Sie zum Neuen Jahr und stellen Ihnen (unten)
unser Halbjahresprogramm vor. Wenn wir ein solches Programm
zusammenstellen, fragen wir uns: Was tun wir eigentlich? Was ist der
Sinn der Sache?
Ein Bild mag unser Selbstverständnis erläutern: Ein Baum
wächst vom Himmel herab, die Wurzeln oben, die Zweige nach unten
gerichtet (Bhagavadgita 15. Gesang). Eine Fülle von Impulsen kommt
aus der geistigen Welt.
Ein Baum wächst von unten nach oben. Die meisten seiner Äste
biegen sich zur Erde zurück. Doch eine Anzahl wächst weiter
nach oben. In den Bereichen von Kunst, Wissenschaft und
Spiritualität gibt es viele nach wahrhafter Erkenntnis strebende
Menschen und Gruppen. Ihre Wege gehen in verschiedene Richtungen, wie
die Äste eines Baumes.
Doch wenn der Frühling kommt und der Baum ein Blüten- und
Blätterkleid erhält, wird etwas deutlich: Jeder der
auseinanderstrebenden Äste wird benötigt, um das Kleid zu
formen. Das eine Blüten- und Blätterkleid ist Antwort auf die
Impulse, die von dem herabwachsenden Baum ausgehen.
So steigt die Erkenntnis auf, dass die um Wahrheit ringenden Menschen
eine Einheit bilden. In all ihren unterschiedlichen Bemühungen sind
sie die Antwort "des Menschen" auf das Licht.
Das vielfältige Suchen führt zu mehr als der Summe seiner
Resultate. Dieses "Mehr" ist nicht formulierbar. Es ist die
übergreifende Einheit. Sie ruft nach einer Transformation unseres
Bewusstseins.
Ihr will die Stiftung Rosenkreuz dienen. Sie bringt Repräsentanten
von Strömungen zusammen, die sich lange Zeit getrennt voneinander
entwickelt haben: Das Dreieck von Wissenschaft, Kunst und
Spiritualität wird neu gezogen.
Unterschiedliche spirituelle Strömungen finden ein Forum, auf dem
sie sich zu einem Thema äußern.
Bei alledem haben wir eine Erfahrung gemacht: Die nach Wahrheit
Suchenden beginnen, sich als Freunde zu erkennen. Nur deshalb, weil sie
nach Wahrheit suchen. Das nicht Formulierbare, Übergreifende steht
am Ende der Veranstaltungen im Raum.
Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Wir wünschen Ihnen ein inspirierendes, gutes Neues Jahr.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
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Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2011
Samstag, 22.01.2011 in Bremen
Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung, Symposium
Dr. Roger Kalbermatten, Dr. Stephan Sigrist
Sonntag, 23.01.2011 in Hamburg
Das kreative Universum, Film und Podiumsgespräch
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Prof. Dr. Wolfgang Schad,
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Rüdiger Sünner
Moderation: Dr. Gunter Friedrich
Samstag, 12.02.2011 in Pforzheim
Die Kraft der Stille, Symposium
Herbert Ludwig, Ulla Schreiber (Anthroposoph und Rosenkreuzerin)
Sonntag, 13.02.2011 in Braunschweig
Die Heilkraft der Seele, Symposium
Dr. Dagmar Uecker, Andreas Böschemeyer
Samstag, 26.02.2011 in Koblenz
Die Kraft der Stille, Symposium
Dr. Paul Köppler, Ulla Schreiber (Buddhist und Rosenkreuzerin)
Sonntag, 06.03.2011 in Zürich (Schweizer Stiftung Rosenkreuz)
Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen
Ursel Korb, Andreas Beutel
Samstag, 12.03.2011 in Würzburg
Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung, Vortrag und Musik
Ulla Schreiber, Michael Rüttinger
Samstag, 26.03.2011 in Essen
Quantenphilosophie und Spiritualität, Symposium
Dr. Ulrich Warnke, Dr. Dagmar Uecker
Sonntag, 03.04.2011 in Wien
Paracelsus. Vom Sichtbaren zum Verborgenen, Symposium
Hanni Studer,. Dr. Klaus Bielau, Dr. Roger Kalbermatten, Dr. Stephan
Sigrist
Samstag, 09.04.2011 in Mannheim
Kunst und Spiritualität heute, Symposium
Prof. Dr. Raimer Jochims, Martin Weyers, Dr. Peter Guttenhöfer,
Michael Evers,
Moderator: Jürgen Binder
Sonntag, 10.04.2011 in Kiel
Die Heilkraft der Seele, Symposium
Dr. Dagmar Uecker, Andreas Böschemeyer
Samstag, 14.05.2011 in Hamburg
Was willst du leben? Hast du einen Lebenstraum?
Workshops
Näheres demnächst unter www.waswillstduleben.de
Sonntag, 15.05.2011 in Fulda
Die Heilkraft der Seele, Symposium
Dr. Dagmar Uecker, Dr. Steffen Lenhard
Sonntag, 29.05.2011 in Köln
Stehen wir vor einem Entwicklungssprung in der Evolution?
Symposium
Dr. Dieter Broers, Dr. Michael König, Michael Rüttinger
Samstag, 04.06.2011 in Koblenz
Divina Commedia. Dantes geistige Botschaft, Vortrag
Dr. Martin Zichner
Sonntag, 05.06.2011 in Stuttgart
Innerer Klimawandel.
Geistige Wege und ihre Beziehung zur Erde, Symposium
Firos Holterman ten Hove, Roland van Vliet, Dr. Gunter Friedrich
(Sufi, Anthroposoph und Rosenkreuzer) Artikel lesen
Infobrief 2 November 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
was ist die Aufgabe und das Ziel der Kunst heute?
Wassily Kandinsky schreibt in seinen kunsttheoretischen Erwägungen,
dass uns eine ägyptische Plastik heute mehr erschüttert, als
sie ihre Zeitgenossen zu erschüttern vermochte. Heute
"hören" wir in ihr den entblößten Klang der
Ewigkeitskunst …
Kandinsky unterscheidet drei mystische Notwendigkeiten in der Kunst:
1. das Element der Persönlichkeit
2. das Element des Stiles und des inneren Wertes
3. das Element des Rein- und Ewig-Künstlerischen
Das Überwiegen des 3. Elementes ist ein Zeichen der Größe
des Künstlers. Die beiden ersten Elemente sind nur mitspielende
Kräfte und wirken außerdem eher bremsend. Die innere
Notwendigkeit und also die Entwicklung der Kunst ist ein Fortschreiten
des "Ewig-Objektiven" im "Zeitlich-Subjektiven". Es gibt
Zeiten, in denen es nur wenigen Künstlern gegeben ist, diese
Qualitätsebene zu erreichen. An der obersten Spitze steht manchmal
ein Einzelner allein. Sein freudiges Sehen ist der inneren
unermesslichen Trauer gleich, weil die ihm am nächsten stehenden
Menschen ihn nicht verstehen. Er ist seiner Zeit weit voraus.
Entrüstet nennen sie ihn einen Schwindler und Irrenhauskandidaten.
So verachtet stand auch Beethoven zu seinen Lebzeiten allein.
Kandinskys Würdigung des Künstlers findet eine
Fortführung in dem, was Joseph Beuys mit dem Begriff der
"Sozialen Plastik" beschrieb. Nicht mehr das Kunstwerk, sondern
die Größe, die Genialität des Menschen ist entscheidend.
Mit seiner gesellschaftsverändernden, menschheitsverändernden
Kompetenz, mit seinen Erneuerungsmöglichkeiten vollzieht er einen
Quantensprung, vom alten Denken zum "Neuen Menschen".
Der Anspruch der "Sozialen Plastik", wonach alle Menschen
Künstler sind, die die Welt im Sinne eines wahren Kunstwerkes
formen und gestalten, ist noch eine Zukunftsvision. Auch das
avantgardistische Künstlergenie Beuys erfuhr breites
Unverständnis und Ablehnung. Erst jetzt, Jahre nach seinem Tod im
Jahre 1986 scheint sich das Bewusstsein zu ändern.
Sind es nicht gerade die Utopien einer neuen Betrachtung der Welt, von
denen wirkende Impulse für die menschliche Evolution ausgehen?
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium "Die Verwandlung der
Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität heute". Wir wiederholen
diese Veranstaltung, die schon in Frankfurt tiefgreifende Impulse geben
konnte, am Samstag, dem 4. Dezember in Kooperation mit der Urania in
Berlin.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Infobrief 1 November 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
unser Symposium "Die Heilkraft der Seele" kommt in neuer
Sprecherkonstellation.
Auf einem "Weg der Seele" machen wir Entdeckungen, zum Beispiel:
Alles ist vorhanden. Alles ist immer schon da gewesen, nur auf andere
Weise, in anderer Verwirklichung.
Das Neue, das sich in uns entwickelt, kann man nicht mit den Begriffen
des Alten erklären. Man muss auf den Ursprung zurückgreifen.
Neues, das sich vom Alten abhebt, kommt sprunghaft. Der Ur-Sprung setzt
sich fort. Er ist es, der sich entfaltet. Das der Schöpfung zu
Grunde liegende Geistige offenbart sich etappenweise in der menschlichen
Seele.
Uns ist es – im jetzigen Stadium – aufgegeben, daran mitzuwirken. Wir
können einen Bewusstseinssprung ermöglichen, wenn wir bereit
sind, Altes in unserem Denken, in unseren Vorstellungen und Empfindungen
konsequent loszulassen und offen, leer zu werden, damit das
Umfassendere, das Neue eintreten und uns umgestalten kann.
Seelische Erkrankungen erweisen sich vor diesem Hintergrund als
Korrekturen, die eine Neu-Aufstellung ermöglich. Welche Bedeutung
hat die Frage nach dem Sinn des Lebens in der heutigen Psychotherapie?
Unser Symposium "Die Heilkraft der Seele" geht hierauf
näher ein. Die Vorträge spannen den Bogen von der
psychotherapeutischen Behandlung bis zur Initiation.
Wir freuen uns, wenn Sie am Sonntag, dem 21. November nach Zürich
kommen.
Es ist eine wunderschöne Stadt und es erwartet Sie ein
tiefgreifendes Symposium.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Näheres auf unserer Webseite www.stiftung-rosenkreuz.de
Artikel lesen
Newsletter 2, Oktober 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
in dem gnostischen Evangelium nach Philippus stehen die Worte:
"Die Wahrheit kam nicht nackt in diese Welt, sondern sie kam in
Sinnbildern und Abbildern. Anders kann die Welt die Wahrheit nicht
empfangen."
Unser Leben ist ein Abglanz der Wirklichkeit.
Die Wirklichkeit selbst können wir nicht erkennen.
"Niemand kann etwas Unvergängliches wahrnehmen, außer er
wird selbst unvergänglich", so das Philippus-Evangelium, und
Goethe formuliert die uralte Erkenntnis mit den Worten: "dass wir
nichts wissen können".
Und doch. Die Abbilder mit ihrer symbolhaften Bedeutung weisen einen
Weg.
"Durch das Abbild (diesmal ist der Mensch gemeint) wird die
Auferstehung bewerkstelligt", so noch einmal das
Philippus-Evangelium.
Es gibt einen Weg vom Abbild zum Urbild, dem unvergänglichen
Ursprung.
Die Veranstaltungen unserer Stiftung zeigen die vielfältigen
Ansätze für einen solchen Weg.
Das Weiterführende besteht darin, dass wir andersartige und
scheinbar sogar widersprüchliche Ansätze nebeneinander
stellen.
Am Samstag, dem 6. November spannen wir einen Bogen zwischen
Freimaurersicht und Rosenkreuzersicht. Im großen Festsaal des
Logenhauses in Frankfurt bringen wir eine gekürzte Fassung unserer
schon vielfach durchgeführten Veranstaltung
"Mozarts Zauberflöte – Weg der Einweihung".
Im zweiten Teil des Nachmittags stellen wir eine neue Oper vor:
"Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter
Theil"
.
Der Komponist Franck A. Holzkamp und der Librettist Gerd Scherm
erläutern, dass der innere Weg auf einer neuen Ebene weiter geht,
nachdem Tamino und Pamina und auch Papageno und Papagena einander
gefunden haben.
Ist es nicht klar, dass die große Arbeit im Meistergrad dann erst
beginnt?
Ein neues Bewusstsein (ein "Sohn", eine "Tochter")
müssen heranwachsen.
Sowohl im ersten, als auch im zweiten Teil werden Sie grandiose Melodien
hören.
Lassen Sie sich mitnehmen auf den Weg, der uns mit dem
unvergänglichen Ursprung verbindet.
Am folgenden Tag, am Sonntag, dem 7. November,
zeigen wir Ihnen Spuren des Unvergänglichen in unserer Welt.
"Heilige Geometrie und das Geheimnis der Zahlen",
so ist der Titel unseres Symposiums in der Philharmonie Essen.
Sie können Spurensucher werden, Pfad-Finder in einem geistigen
Sinn.
Erleben Sie Grundmuster, die bereits bei der Erschaffung unserer Welt
zutage traten und überall in der Natur zu erkennen sind. Und
erfahren Sie, dass in den einfachen Zahlen von Eins bis Zehn der gesamte
Weg der Menschheit niedergelegt ist.
Sie meinen, wir übertreiben? Sie werden sehen!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen Sie herzlich,
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Näheres auf unserer Webseite
www.stiftung-rosenkreuz.de Artikel lesen
Newsletter 1 Oktober 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
die Forschungsergebnisse der Quantenphysik zeigen, dass sich die
kleinsten denkbaren Bezüge, aus denen alles besteht (die Quanten),
anders verhalten als die Körper, die wir mit unseren Sinnesorganen
wahrnehmen. Auf der Ebene der kleinsten Einheiten ist deutlich, dass wir
nicht voneinander getrennt sind, nicht durch Zeit und Raum, ja nicht
einmal durch den Tod. Diese Schlussfolgerung, die sich aus den
durchgeführten Experimenten ergibt, bedeutet, dass es einer
Bewusstseinsänderung bedarf. Alles ist mit allem verbunden. Alles
wirkt sich auf alles aus. Jeder Gedanke, jedes Gefühl berührt
die gesamte Schöpfung. Die Welt stellt sich als Hologramm dar, das
heißt, dass sich in jedem Teil, und damit auch in jedem Menschen,
jeder Pflanze, jedem Tier ... das Ganze widerspiegelt.
Bedeutet dieses universelle Verbundensein, dass es keine individuellen
Wege der Veränderung gibt und keine Zeit mit ihrer Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft, dass das alles nur eine Illusion unseres
Bewusstseins ist?
Wenn man nur die Einheit allen Bestehens vor Augen hat, das eine Sein,
könnte man diese Auffassung vertreten. Doch neben dem einen Sein
gibt es das große Werden, die Entwicklung der vielfältigen
Geschöpfe innerhalb der Einheit, die Prozesse der Bewusstwerdung.
Es gibt Stufen, die sich von unten nach oben erklimmen lassen.
Eine Stufe gibt es jedoch, die das Dilemma unseres Daseins inmitten der
großen Einheit widerspiegelt: Es ist die zwischen Unsterblichkeit
und Sterblichkeit, zwischen dem Unendlichen und dem Begrenzten, dem
Vollkommenen und dem Unvollkommenen.
Wie können diese beiden Zustände eins sein? Wie können
sie im Menschen eins werden?
Wenn man zwei Zahlen, welcher Größe auch immer, miteinander
multipliziert, wird das Resultat niemals unendlich sein. Wenn ein
Mensch, unvollkommen wie er ist, sich aus dem eigenen Bewusstsein heraus
perfektionieren will, wird er die Vollkommenheit nicht erreichen. Und
ebenso wenig wird er sein Leben in die Unsterblichkeit hinein
führen können. Die Summe der Teile wird nicht zur Einheit, das
Relative nicht zum Absoluten.
Auf einem Weg von "unten" nach "oben" allein kann ein
Mensch dieses Ziel nicht erreichen, auch wenn alles in der Einheit
beschlossen liegt. Der gnostische Weg zeigt, wie "Oben" und
"Unten" zusammen wirken müssen, um das Unmögliche
möglich zu machen.
Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Symposium Quantenphilosophie und
Spiritualität, das wir nun zum wiederholten Male durchführen,
diesmal in
Nürnberg am Sonntag, dem 17. Oktober 2010.
Näheres – wie immer – auf unserer Website
www.stiftung-rosenkreuz.de.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und grüßen Sie herzlich,
Ihre Freunde von der Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Newsletter September 2010
Lieber Leser, liebe Leserin,
die Fahrt unserer Stiftung durch die Gewässer von
Spiritualität, Kunst und Wissenschaft setzt sich fort. Es ist eine
Abenteuerreise, die uns das erregende Schauspiel unserer Zeit vor Augen
führt. Wir stehen vor einer Schicksalsfrage, die über die
Zukunft der Menschheit mit entscheiden wird: Der "Leviathan" der
vom menschlichen Verstand ergriffenen Naturwissenschaft und der
"Feuervogel" einer vom Geistigen geprägten
Spiritualität, werden sie zu Freunden, die sich die Hand reichen
und zum Wohle der Menschheit zusammen wirken?
"Trenne liebevoll und mit großer Einsicht und Weisheit die Erde
vom Feuer, das Feingewebte von dem, was hart, dicht und starr ist",
so sagte die Tabula Smaragdina zu Beginn unserer Zeitrechung und wies
auf die Notwendigkeit zur Unterscheidung und Trennung hin. Und sie
fährt fort: "Von der Erde steigt es zum Himmel auf und sinkt
von dort wieder hernieder zur Erde; und nimmt dabei die Kraft desjenigen
zu sich, was oben ist und die desjenigen, was unten ist."
In ganz neuer Form kann also eine Verbindung entstehen; damit einher
geht ein Prozess menschlicher Verwandlung.
Das bedeutet unter anderem: Die Arbeit an unserem Bewusstsein wird zur
Arbeit an der Materie unseres Körpers. In den kleinsten Teilchen,
den Quanten, löst sich das Materielle allerdings ins
"Nichts" auf, ins "Meer aller Möglichkeiten". Aus
ihm stammen – so sagen Naturwissenschaftler (!) - alle Formen und
Energien und schließlich auch die Materie. Hier scheint sich ein
Kreis zu schließen, in dem dem Bewusstsein eine Schlüsselrolle
zukommt. Denn es ruft die gestaltenden Kräfte aus dem "Meer
aller Möglichkeiten" auf.
Kann man angesichts dessen noch von einem Primat der Materie über
das Bewusstsein sprechen? Von unerwarteter Seite rückt das Bestehen
einer geistigen Welt ins Blickfeld.
Wie ist das Verhältnis unseres Bewusstseins zu ihr?
Wie wirkt das Bewusstsein auf die Materie unseres Körpers?
Ist der Aufbau unseres Gehirns abgestimmt auf die Wege der Befreiung und
Verwandlung? Die Prozesse der alchymischen Hochzeit des Christian
Rosenkreuz, die einen Befreiungsweg bildhaft darstellen, haben sie eine
Entsprechung in unseren Gehirnfunktionen?
Diejenigen, die um Antwort auf Fragen dieser Art ringen, stellen Weichen
für die Bewusstseinsentwicklung der Zukunft.
Wir laden Sie ein zu unserem Symposium
"Das Gehirn und die Anatomie der Befreiung" am Sonntag, 19.
September in Stuttgart.
(Näheres unter www.stiftung-rosenkreuz.de).
Kenner ihres Faches, Kenner der Naturwissenschaft und der
Spiritualität werden Ihnen aktuellste Erkenntnisse übertragen.
Sie werden uns zustimmen: Wir leben in einer bedeutsamen Zeit.
Es grüßt Sie herzlich
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Newsletter 2 Juni 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
August Macke schreibt in einem Brief an Franz Marc: "Ich glaube,
Kunst kommt nicht von Wollen, auch nicht von Müssen ..., sondern
von Können."
Henri Matisse reiste 1904 nach Südfrankreich und erlebt dort den
"Schock des Lichtes". Picasso kennt dieses Ereignis als
"Reflex jener Sonne, die er im Bauch habe".
Ist Kunst abhängig von äußeren Erscheinungen?
Richard Wagner merkt mit Bezug auf Beethovens 9. Sinfonie an, dass etwas
aus diesen Klängen tönt, was wie Offenbarung ist aus einer
anderen Welt. Sinfonische Musik, so Wagner, sei ein Organ der
Schöpfungsgeheimnisse ..., nach denen sich das Chaos ordnete ...
Die geistige Welt, so schreibt Rudolf Steiner, sei für den antiken
Künstler noch wesenhafte Realität gewesen. Homer fühlte
göttlich-geistige Kräfte durch sich fließen. So beginnt
seine Dichtung "Ilias" mit den Worten: "Singe, o Muse
..." Er rief eine höhere Kraft auf, die ihn inspirieren sollte.
Können wir den Bogen zu den göttlich-geistigen Welten noch
schlagen?
In den Schriften des Hermes Trismegistos, der alten ägyptischen
Weisheitslehre, heißt es:
"Wenn jemand ein Bild betrachtet, daraus die Existenz des Malers
ableitet und in der Linienführung und der Malweise die bewegende
Hand des Malers erkennt, also durch die Beseelung des Erzeugers bewegt
wird, erhält er Anteil an der Idee des Schöpfers.
Wenn der Schöpfer nicht unmittelbar sichtbar ist, können wir
uns doch auf ihn ... besinnen, nämlich durch seine Werke. Der
Schöpfer des Universums hat der Seele das schöpferische
Vermögen der Gedanken geschenkt. Dieses Vermögen besteht
darin, dass du die Dinge so sehen kannst, wie sie der Schöpfer
wirklich geschaffen hat. Aber du formst die Dinge, die zur Denkwelt
gehören und deren wirkliche Idee vor dir verborgen ist.
Wisse, alle Formen und Bilder, die du mit den Augen deines Körpers
siehst, kommen und gehen in der Welt der Dinge. Sie sind nur Gleichnisse
und Abdrücke der Ideen, die wahrlich unveränderlich sind und
unvergängliches Leben besitzen."
So schließt sich der Bogen zu Joseph Beuys, einem der großen
Künstler und Pädagogen des 20. Jahrhunderts, der postulierte:
"Die wahre Kunst erwächst der wahren Religion."
"Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität
heute", so heißt das Symposium, zu dem wir Sie herzlich
einladen. Entdecken Sie das Geistige in der Kunst und machen Sie es
für Ihr Leben fruchtbar! Sehr inspirierende Referenten erwarten Sie
am 19. Juni 2010 in Frankfurt am Main
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihre Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Newsletter 1 Juni 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
Dan Brown – Sakrileg – Da Vinci-Code – Geheimnisse über Geheimnisse
weisen auf eine legendäre Frau vom See Genezareth mit einer nun
2000-jährigen Faszination hin. Ganz aktuell verschaffen DVDs, CDs,
Bücher und das Kino Maria Magdalena eine ungeheure Anziehungskraft.
Zeitweise aus der Religion verdrängt, überlebt sie in vielen
Schriften, Legenden, der Ikonenmalerei, der Kirchenkunst der Renaissance
bis in die Literatur und die bildende Kunst der Moderne hinein.
Was will diese Frau aus der Stadt Magdala uns bewusst machen?
Gefährtin Jesu, Heilige, Sünderin, Eingeweihte - Maria
Magdalena entspricht einem Urbild aus dem kollektiven Unbewussten. Wann,
wo und wie beginnt die Suche nach der verlorenen Braut, der Isis, der
Aphrodite, der Göttin, der wahren Seele des Menschen nach der
Jahrhunderte dauernden Entweihung des "Weiblichen"? Maria
Magdalena war die erste Seele, die dem Christus nach der Auferstehung
begegnete, sich umwendete und ihn erkannte. Sie war den anderen
Jüngern weit voraus, sie, die Eingeweihte.
Die Stiftung Rosenkreuz gibt Antworten in einem Symposium Maria
Magdalena – Das Universum der Seele. Eigenes Erleben und die
Aufarbeitung von Visionen und Gedanken anderer werden vor uns gestellt.
Entschleiern Sie das Mysterium der Maria Magdalena in Ihrem Inneren!
Sonntag, 6. Juni im Gasteig in München.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
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Newsletter 2 Mai 2010
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
kennen Sie die Chaconne?
Das ist der 5. Satz der Partita Nr. 2 in d-moll, BWV 1004 für
Violine solo von Johann Sebastian Bach.
Johannes Brahms schrieb darüber: Die Chaconne ist mir eines der
wunderbarsten, unbegreiflichsten Musikstücke. Auf ein System,
für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von
tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen. Wollte ich mir
vorstellen, ich hätte das Stück machen, empfangen können,
ich weiß sicher, die übergroße Aufregung und
Erschütterung hätte mich verrückt gemacht.
Wir laden Sie zu einem besonderen Symposium am Pfingstsonntag (23. Mai)
in Leipzig ein: Bach und die Rosenkreuzer.
Johann Sebastian Bach war kein Rosenkreuzer. Er lebte in einer Zeit, die
durchdrungen war von Reformation, Humanismus und den Folgen der
kulturellen Hochblüte der Renaissance. Kunst, Philosophie und
Wissenschaften des Altertums waren mit neuem Blick wiederbelebt und
wurden in Quantensprüngen in die Zukunft projiziert.
Ob Bach die Rosenkreuzer-Schriften vom Anfang des 17. Jahrhunderts
kannte, ist nicht überliefert. Jedoch sind die zahlenmystischen
Zusammenhänge und Verschränkungen, die er beispielsweise in
den "Goldberg-Variationen" oder der "Kunst der Fuge"
hinterließ, unübersehbar. Sie zielen auf Christian Rosenkreuz,
auf seinen Grabspruch und weisen gleichzeitig auf die Geburts- und
interessanterweise auch Todesdaten von Bach selbst hin.
Hat er aus kosmischen Quellen geschöpft, aus geistigen Strukturen,
die sich sowohl bei ihm, als auch in den Rosenkreuzer-Manifesten
niedergeschlagen haben?
Zwei große Kenner der Werke Bachs und der Schriften der
Rosenkreuzer, der Organist und Buchautor Kees van Houten und Frans
Spakman, werden uns dies am Pfingstsonntag in Leipzig erläutern.
Ferner wird wunderbare Musik erklingen, von Bach.
Musik, die die raum-zeitlichen Grenzen übersteigt.
Bach starb 1750. Um dieses Jahr herum entstand eine Handschrift mit dem
Titel Hochheilige Trinosophia. Sie wird dem Grafen von St. Germain
zugeschrieben, der das Feuer der Ideale und der tiefen Weisheit in so
vielen entfachte.
Der junge Schiller war stark beeinflusst von Christian Gottfried
Körner, der in Leipzig höchstwahrscheinlich Kontakt zu dem
sagenumwobenen Grafen von St. Germain hatte.
So wird die Fackel des Lichtes ohne Unterbrechung weiter gereicht.
Herzlich laden wir Sie zu einer weiteren Veranstaltung unserer Stiftung
ein: zu dem Vortrag von Dr. Konrad Dietzfelbinger in Heidelberg am 19.
Mai über die Hochheilige Trinosophia.
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.
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Newsletter 1 Mai 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
im antiken Griechenland hieß die Erde "Gaia".
Sie war die große Mutter, deren Pulsschlag der Pulsschlag der
Menschen, deren Herz das Herz der Menschen war.
Das Ziel der menschlichen Entwicklung sah man im Innersten, in der
höchsten Dimension des Herzens. Man sprach von der Entelechie, dem
"Ziel im Inneren".
So gesehen gleicht der Schlag des Herzens dem Glockenschlag, der zur
Besinnung ruft. Doch: Hören wir auf das, was von dort
herauftönt?
Öffnet sich über unser Herz der Weg zum Herzen der Erde?
Wir haben eine Zivilisation erschaffen und uns zur "zweiten
Natur" gemacht, die den Zugang zur Quelle des Lebens
verschließt. Seit Jahren warnt uns die Erde, und sie reagiert nach
dem Motto: Wer nicht hören will, muss fühlen.
Warum wachen wir nicht auf?
Wir können die Pforte, die aus der Abgeschlossenheit hinaus
führt, öffnen.
Ein Buddhist, ein Sufi, ein Anthroposoph und ein Rosenkreuzer geben
Hinweise dazu.
"Mensch und Erde. Wege zu einem inneren Klimawandel".
Wir laden Sie herzlich ein nach Bonn
am Donnerstag, dem 13. Mai 2010 (Himmelfahrt) von 11:00 - 16:00 Uhr
Ihre Freunde der Stiftung Rosenkreuz Artikel lesen
Newsletter April 2010
Was fehlt Dir?
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
diese Frage stellte Parzival und er wurde zum Gralskönig. Jahre
zuvor war er bei einer gleichen Begegnung mit seinem Oheim Anfortas noch
gescheitert. Ein leidvolles Umherirren war die Folge. Warum wird man auf
eine solche Weise Gralskönig?
Der Mythos gilt ja für jeden von uns.
Wie konnte es geschehen, dass Anfortas von seiner unheilbar
erscheinenden Krankheit durch eine bloße Frage geheilt wurde?
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Newsletter März 2010
Newsletter März 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
wir wollen uns nicht mit Dingen beschäftigen, die längst
vergangen sind und keine Bedeutung mehr für uns haben. Paracelsus
jedoch (1493-1541) ist zeitlos. Seine Botschaft umspannt Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft.
Eines seiner Axiome lautet: "Der Patient sei sein eigener Arzt, der
Arzt dessen Helfer." Könnte es moderner klingen? Artikel lesen
Newsletter Februar 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
Partner, Familienangehörige, Freunde, Mitarbeiter, der Chef, sie
alle teilen uns mit, was sie von uns halten. So erfahren wir eine Menge
über unsere Eigenschaften, Fähigkeiten und unsere
Unzulänglichkeiten. Wir erhalten ein Selbstwertgefühl.
Allerdings denken wir mitunter auch: Von wem reden sie eigentlich?
Merken sie nicht, dass ich jemand ganz anderes bin? Artikel lesen
Newsletter Januar 2010
Liebe Leser,
zu Beginn des Neuen Jahres senden wir Ihnen eine Übersicht
über die Veranstaltungen unserer Stiftung im ersten Halbjahr 2010.
Sie könnten sagen: Ein bunter Reigen, von Johann Sebastian Bach bis
zur Quantenphilosophie, von Maria Magdalena bis zur Kunst nach der
Postmoderne, von Paracelsus bis zu "Mensch und Erde" und von der
"Heilkraft der menschlichen Seele" bis zum "Ich-Paradox"
- wie passt das alles zusammen?
Gibt es einen roten Faden in all dem? Artikel lesen
Newsletter Oktober 2009
Lieber Leser,
wir glauben meistens, dass wir ganz normal sind. Wir schauen nach
außen. Da kommt vieles auf uns zu und vieles können wir
beobachten. In den letzten 700 Jahren haben sich die Menschen
verstärkt mit dem Außen beschäftigt. Und so entstand
unser Bewusstsein: Ein Ich, das andere Iche wahrnimmt und seine
Erfahrungen macht, leid- oder liebevoll. Artikel lesen
Newsletter Mai 2009
Lieber Leser,
kommen die großen künstlerischen Werke nur durch einen
genialen Geist zustande? Inwieweit wirken der Zufall und das Schicksal
mit?
Wie sieht es mit dem "gelenkten Zufall" aus, von dem
zeitgenössische Maler sprechen? Artikel lesen
Newsletter April 2009
Höher und höher windet sich der Weg empor, an vielen
Serpentinen eröffnen sich neue atemberaubende Aussichten.
Schließlich gelangt man zu einem Gebäude, das einst ein
großes Grand Hotel war, erbaut um die Jahrhundertwende vor etwa 110
Jahren. Weit geht der Blick über die Wasserflächen des Genfer
Sees, links mächtige schneebedeckte Berge und zu unseren
Füßen eine Wiese mit Frühlingsblumen. Artikel lesen
Newsletter Februar 2009
Sehr geehrter Leser,
waren Sie schon einmal gleichzeitig an zwei Orten? Eigentlich ist das
nicht möglich – oder doch? Wenn Sie diesen Newsletter lesen und
Ihre Gedanken zu einem Menschen wandern, mit dem Sie sich verbunden
fühlen – sind Sie dann nicht auch bei ihm? Eigentlich spüren
wir es doch, dass Gedanken und Empfindungen Grenzen überwinden...
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Newsletter November 2008
22.11.2008
Lieber Leser,
Mensch und Erde. Wege zu einem inneren Klimawandel - so lautet der Titel
unseres Symposiums in Osnabrück am Sonntag, dem 30. November.
Innerer Klimawandel, das bezieht sich auf ein neues Verständnis
unseres Daseins und unserer Verbundenheit mit der Erde und ihren
Naturreichen. Hier liegt noch ein weites Entwicklungsfeld vor uns.
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Newsletter Oktober 2008
08.10.2008
Liebe Leserin, lieber Leser,
bekanntlich läuft alle meditative Praxis darauf hinaus, der
Gedankenflut Einhalt zu gebieten und sich dadurch die innere Welt zu
erschließen. Aktuell ist es vor allem auch Eckhart Tolle, der
diesen östlichen spirituellen Ansatz dem heutigen westlichen
Menschen erschlossen hat durch den Rat, aus der Zeitgebundenheit
auszusteigen durch eine Bewusstseinsfokussierung auf das Jetzt, den
aktuellen Augenblick. Artikel lesen
Newsletter August 2008
28.08.2008
Lieber Leser,
zwei große Ströme ergießen sich aus dem
Göttlich-Geistigen über die Menschheit: der Strom der Liebe
und der der Weisheit. Die Religionen sind Antworten darauf. Ihre inneren
Wege verbinden Herz und Haupt damit und so kann der Prozess der
Verwandlung beginnen. Quer durch alle Religionen kann das Ewige im
Menschen erweckt werden. Artikel lesen
Newsletter Juli 2008
06.07.2008
Lieber Leser,
wir hatten im Juni eine sehr eindrucksvolle Veranstaltung in Fulda mit
Frau Dr. Uecker über Alchemie als innerer Weg. Sie wurde
musikalisch umrahmt mit Liedern aus "Der Gral", die der
Komponist Frank Tischer am Flügel zusammen mit dem Chor der
Rudolf-Steiner-Schule Loheland vortrug. Den Vortragstext können Sie
von unserer Website im Veranstaltungsarchiv nachlesen. Artikel lesen
Newsletter Mai
16.05.2008
Lieber Leser,
immer wieder wachsen Menschen der Welt des Geistes entgegen, so wie
Pflanzen der Sonne. Ihr Beispiel veranlasst andere, ihnen nachzufolgen.
Valentinus aus Alexandrien (110-170) war einer der Großen. Im 2.
und 3. Jahrhundert bildeten sich rund um das Mittelmeer Akademien, in
denen die valentinianische Lehre ausgetragen wurde. Es war die Lehre des
gnostischen Christentums. In einer Vision war Valentinus der Gott, der
"Logos" in seinem Inneren erschienen. Artikel lesen
Newsletter Februar 2008
08.02.2008
Liebe Leser,
unsere Stiftung ist noch kein Jahr alt. Und doch hat sie schon gut
"Laufen" gelernt. Die Resonanz auf unsere Arbeit ist groß
und positiv. Das führte dazu, dass wir im Jahr 2007 bereits sechs
große Veranstaltungen durchführen konnten. Artikel lesen
Newsletter November 2007
20.11.2007
Lieber Leser,
am Samstag, dem 24. November 2007 findet in Wien unter der Ägide
unserer Stiftung etwas ganz Besonderes statt: ein Vortrag mit Bildern,
instrumentaler Musik, Arien und Chören zum Thema:
Mozarts Zauberflöte. Weg der Einweihung. Artikel lesen
Newsletter September 2007
18.09.2007
Gibt es eine göttliche Kraft, die allem Bestehenden zugrunde
liegt? Könnte das, was wir "Energie" nennen, eine niedere
Ausdrucksform göttlicher Kraft sein?
Was führt uns zu solchen Fragestellungen? Artikel lesen
Newletter Juli 2007
24.07.2007
Liebe Leser,
in seinem neuen Buch Urknall des Christentums (DRP Rosenkreuz
Verlag, Birnbach 2007) konfrontiert Jacob Slavenburg seine Leser mit
einer Fülle von Fragen, deren Brisanz man erst auf den zweiten
Blick erkennt – sind wir doch alle daran gewöhnt, die
entsprechenden Begriffe wie vertraute Etiketten zu betrachten, über
die man nicht mehr nachdenkt. Artikel lesen
Newsletter Juni 2007
19.06.2007
Am Sonntag, dem 24. Juni findet von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr in
Birnbach/Westerwald unser Symposium zum Thomasevangelium statt. Dazu
möchten wir Sie herzlich einladen. Es wird ein "runder" Tag
werden: interessante Vorträge, Musik, vegetarisches Mittagsbuffet,
Kaffee und Kuchen, eine Ausstellung und die Möglichkeit der
Entspannung auf dem wunderschönen Gelände. Artikel lesen