Newsletter 2 Juni 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
August Macke schreibt in einem Brief an Franz Marc: "Ich glaube, Kunst kommt nicht von Wollen, auch nicht von Müssen ..., sondern von Können."
Henri Matisse reiste 1904 nach Südfrankreich und erlebt dort den "Schock des Lichtes". Picasso kennt dieses Ereignis als "Reflex jener Sonne, die er im Bauch habe".
Ist Kunst abhängig von äußeren Erscheinungen?
Richard Wagner merkt mit Bezug auf Beethovens 9. Sinfonie an, dass etwas aus diesen Klängen tönt, was wie Offenbarung ist aus einer anderen Welt. Sinfonische Musik, so Wagner, sei ein Organ der Schöpfungsgeheimnisse ..., nach denen sich das Chaos ordnete ...
Die geistige Welt, so schreibt Rudolf Steiner, sei für den antiken Künstler noch wesenhafte Realität gewesen. Homer fühlte göttlich-geistige Kräfte durch sich fließen. So beginnt seine Dichtung "Ilias" mit den Worten: "Singe, o Muse ..." Er rief eine höhere Kraft auf, die ihn inspirieren sollte.
Können wir den Bogen zu den göttlich-geistigen Welten noch schlagen?
In den Schriften des Hermes Trismegistos, der alten ägyptischen Weisheitslehre, heißt es:
"Wenn jemand ein Bild betrachtet, daraus die Existenz des Malers ableitet und in der Linienführung und der Malweise die bewegende Hand des Malers erkennt, also durch die Beseelung des Erzeugers bewegt wird, erhält er Anteil an der Idee des Schöpfers.
Wenn der Schöpfer nicht unmittelbar sichtbar ist, können wir uns doch auf ihn ... besinnen, nämlich durch seine Werke. Der Schöpfer des Universums hat der Seele das schöpferische Vermögen der Gedanken geschenkt. Dieses Vermögen besteht darin, dass du die Dinge so sehen kannst, wie sie der Schöpfer wirklich geschaffen hat. Aber du formst die Dinge, die zur Denkwelt gehören und deren wirkliche Idee vor dir verborgen ist.
Wisse, alle Formen und Bilder, die du mit den Augen deines Körpers siehst, kommen und gehen in der Welt der Dinge. Sie sind nur Gleichnisse und Abdrücke der Ideen, die wahrlich unveränderlich sind und unvergängliches Leben besitzen."
So schließt sich der Bogen zu Joseph Beuys, einem der großen Künstler und Pädagogen des 20. Jahrhunderts, der postulierte: "Die wahre Kunst erwächst der wahren Religion."
"Die Verwandlung der Wirklichkeit. Kunst und Spiritualität heute", so heißt das Symposium, zu dem wir Sie herzlich einladen. Entdecken Sie das Geistige in der Kunst und machen Sie es für Ihr Leben fruchtbar! Sehr inspirierende Referenten erwarten Sie
am 19. Juni 2010 in Frankfurt am Main
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Newsletter Juni 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
Dan Brown – Sakrileg – Da Vinci-Code – Geheimnisse über Geheimnisse weisen auf eine legendäre Frau vom See Genezareth mit einer nun 2000-jährigen Faszination hin. Ganz aktuell verschaffen DVDs, CDs, Bücher und das Kino Maria Magdalena eine ungeheure Anziehungskraft.
Zeitweise aus der Religion verdrängt, überlebt sie in vielen Schriften, Legenden, der Ikonenmalerei, der Kirchenkunst der Renaissance bis in die Literatur und die bildende Kunst der Moderne hinein.
Was will diese Frau aus der Stadt Magdala uns bewusst machen?
Gefährtin Jesu, Heilige, Sünderin, Eingeweihte - Maria Magdalena entspricht einem Urbild aus dem kollektiven Unbewussten. Wann, wo und wie beginnt die Suche nach der verlorenen Braut, der Isis, der Aphrodite, der Göttin, der wahren Seele des Menschen nach der Jahrhunderte dauernden Entweihung des "Weiblichen"? Maria Magdalena war die erste Seele, die dem Christus nach der Auferstehung begegnete, sich umwendete und ihn erkannte. Sie war den anderen Jüngern weit voraus, sie, die Eingeweihte.
Die Stiftung Rosenkreuz gibt Antworten in einem Symposium Maria Magdalena – Das Universum der Seele. Eigenes Erleben und die Aufarbeitung von Visionen und Gedanken anderer werden vor uns gestellt.
Entschleiern Sie das Mysterium der Maria Magdalena in Ihrem Inneren!
Sonntag, 6. Juni im Gasteig in München.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Newsletter 2 Mai 2010
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
kennen Sie die Chaconne?
Das ist der 5. Satz der Partita Nr. 2 in d-moll, BWV 1004 für
Violine solo von Johann Sebastian Bach.
Johannes Brahms schrieb darüber: Die Chaconne ist mir eines der
wunderbarsten, unbegreiflichsten Musikstücke. Auf ein System,
für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von
tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen. Wollte ich mir
vorstellen, ich hätte das Stück machen, empfangen können,
ich weiß sicher, die übergroße Aufregung und
Erschütterung hätte mich verrückt gemacht.
Wir laden Sie zu einem besonderen Symposium am Pfingstsonntag (23. Mai) in Leipzig ein: Bach und die Rosenkreuzer.
Johann Sebastian Bach war kein Rosenkreuzer. Er lebte in einer Zeit, die
durchdrungen war von Reformation, Humanismus und den Folgen der
kulturellen Hochblüte der Renaissance. Kunst, Philosophie und
Wissenschaften des Altertums waren mit neuem Blick wiederbelebt und
wurden in Quantensprüngen in die Zukunft projiziert.
Ob Bach die Rosenkreuzer-Schriften vom Anfang des 17. Jahrhunderts
kannte, ist nicht überliefert. Jedoch sind die zahlenmystischen
Zusammenhänge und Verschränkungen, die er beispielsweise in
den "Goldberg-Variationen" oder der "Kunst der Fuge"
hinterließ, unübersehbar. Sie zielen auf Christian Rosenkreuz,
auf seinen Grabspruch und weisen gleichzeitig auf die Geburts- und
interessanterweise auch Todesdaten von Bach selbst hin.
Hat er aus kosmischen Quellen geschöpft, aus geistigen Strukturen,
die sich sowohl bei ihm, als auch in den Rosenkreuzer-Manifesten
niedergeschlagen haben?
Zwei große Kenner der Werke Bachs und der Schriften der
Rosenkreuzer, der Organist und Buchautor Kees van Houten und Frans
Spakman, werden uns dies am Pfingstsonntag in Leipzig erläutern.
Ferner wird wunderbare Musik erklingen, von Bach.
Musik, die die raum-zeitlichen Grenzen übersteigt.
Bach starb 1750. Um dieses Jahr herum entstand eine Handschrift mit dem
Titel Hochheilige Trinosophia. Sie wird dem Grafen von St. Germain
zugeschrieben, der das Feuer der Ideale und der tiefen Weisheit in so
vielen entfachte.
Der junge Schiller war stark beeinflusst von Christian Gottfried
Körner, der in Leipzig höchstwahrscheinlich Kontakt zu dem
sagenumwobenen Grafen von St. Germain hatte.
So wird die Fackel des Lichtes ohne Unterbrechung weiter gereicht.
Herzlich laden wir Sie zu einer weiteren Veranstaltung unserer Stiftung ein: zu dem Vortrag von Dr. Konrad Dietzfelbinger in Heidelberg am 19. Mai über die Hochheilige Trinosophia.
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.
Ihre Stiftung Rosenkreuz
Newsletter Mai 2010
Liebe Leserinnen und Leser,
im antiken Griechenland hieß die Erde "Gaia".
Sie war die große Mutter, deren Pulsschlag der Pulsschlag der
Menschen, deren Herz das Herz der Menschen war.
Das Ziel der menschlichen Entwicklung sah man im Innersten, in der
höchsten Dimension des Herzens. Man sprach von der Entelechie, dem
"Ziel im Inneren".
So gesehen gleicht der Schlag des Herzens dem Glockenschlag, der zur
Besinnung ruft. Doch: Hören wir auf das, was von dort
herauftönt?
Öffnet sich über unser Herz der Weg zum Herzen der Erde?
Wir haben eine Zivilisation erschaffen und uns zur "zweiten Natur" gemacht, die den Zugang zur Quelle des Lebens verschließt. Seit Jahren warnt uns die Erde, und sie reagiert nach dem Motto: Wer nicht hören will, muss fühlen.
Warum wachen wir nicht auf?
Wir können die Pforte, die aus der Abgeschlossenheit hinaus
führt, öffnen.
Ein Buddhist, ein Sufi, ein Anthroposoph und ein Rosenkreuzer geben
Hinweise dazu.
"Mensch und Erde. Wege zu einem inneren Klimawandel".
Wir laden Sie herzlich ein nach Bonn
am Donnerstag, dem 13. Mai 2010 (Himmelfahrt) von 11:00 - 16:00 Uhr
Ihre Freunde der Stiftung Rosenkreuz