Concerto grosso im Gehirn

13.05.2009 von Hermann Achenbach

Lucy

Vor Kurzem erinnerte mich eine Radiosendung im SWR II mit dem Titel "Die Schwester der Sprache - Wie der Mensch die Musik entdeckte" an meine eigenen vor einigen Jahren durchgeführten literarischen Untersuchungen zur Musikentwicklung. Einige Gedanken der Sendung waren: Eine Reihe von Wissenschaftlern hat über lange Zeit hin die Musik als eine Art Abfallprodukt angesehen. Sprache sei das Ergebnis der Evolution, während das Musizieren eigentlich für das Überleben nutzlos sei. Für die Evolutionsforscher steht dies jedoch im Widerspruch zu den Entwicklungsschritten und Fähigkeiten des Gehirns. Das Gehirn des Menschen ist offenbar darauf angelegt, Musik hervorzubringen oder zumindest zu genießen. Musikethnologen gehen davon aus, dass die ältesten Flötenfunde aus der Zeit vor etwa 35.000 Jahren lediglich die letzte Etappe der musikalischen Evolution markieren. Aus der Zeit vor den Flöten gibt es keine archäologischen Funde. Also müsse man sich auf andere Hinweise musikalischen Ursprungs stützen: Beobachtungen an Affen, kleinen Babys, die funktionale Klangverarbeitung im Gehirn und Bereiche der stimmlichen Kommunikation bei Menschen, Vögeln, Walen und Elefanten. In vielen Fällen lässt sich das weibliche Geschlecht vom männlichen "Gesangs-, Mimik-, Gestik- und Tanzverhalten" inspirieren. Sollte die Musik doch eine evolutionsnotwendige Einrichtung sein? Die Urkommunikation war in gewisser Weise "holistisch". Urlaute drückten komplexe Inhalte aus, denken wir z. B. an die seltsamen Laute, denen wir uns auch heute noch bedienen: "Bäh!" für Ekel oder "ahh" für Ärger. Drücken nicht Lachen und Musik Gefühlszustände aus und spielen sie nicht beim Zustandekommen menschlicher und auch tierischer Bindungen eine wesentliche Rolle? Artikel lesen

Schwankende Pfeiler

24.09.2008 von Hermann Achenbach

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Kürzlich las ich in der Juniausgabe der Zeitschrift GEO über die Frage, ob wohl Gott oder die Physik die Welt zusammenhalte. Die Frage blieb, wie zu erwarten, wieder einmal unbeantwortet. Artikel lesen

Vision, Erkenntnis und moderne Physik

von Heiko Haase

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Kürzlich hörte ich einen Vortrag des Physikers Hans-Peter Dürr. Er zeichnete die Geschichte nach, die zu den immer kleiner werdenden Teilchen der subatomaren Physik führte. Einige Gedanken daraus, die mich besonders berührten, möchte ich wieder geben: Artikel lesen

Organtransplantation und Wesensveränderung

30.01.2008 von Ingrid Kiepe

Kürzlich erschien ein Artikel in der Zeitschrift Hörzu unter der bezeichnenden Überschrift "Pumpstation - neue Medikamente fürs Herz". Die Auffassung ist offenbar weit verbreitet, dass der menschliche Körper einschließlich seiner Organe aus einem Ersatzteillager bedient werden kann wie etwa ein Auto. Die Technik wird immer weiter verfeinert, so dass auch Organtransplantationen bald keine ernsthaften Probleme mehr bieten. Artikel lesen

Das menschliche Herz - Ort der Begegnung von Wissenschaft und Religion

12.12.2007 von Dr. Dagmar Maria Uecker

"Das Herz ist die Sonne des Mikrokosmos,
ein Ergebnis des Goldes, es nährt sich von ihm.
Wie die Sonne auf die Erde wirkt,
so wirkt das Herz auf den Leib."

Paracelsus Artikel lesen

Wissenschaft und Religion auf Augenhöhe? Transformation durch Bewusstsein

19.12.2007 von Dr. Dagmar Maria Uecker

Bedeutsame Kräfte und Möglichkeiten schlummern in uns. Neue Forschungen, vorgenommen bei meditierenden Menschen, eröffnen völlig neue Sichtweisen auf unser Bewusstsein und sein Instrument, das Gehirn. Artikel lesen

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Denken im Sommer

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Persönlichkeiten

Fragen, Staunen, bohrendes Grübeln: Ernst Bloch zum 125. Geburtstag

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Der Fluss

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