Gesundsein - Rückkehr in die Ordnung.
03.12.2008 von Dr. Dagmar Maria Uecker
"Wenn wir die erste Ursache von Krankheit finden wollen, dann ist
sie ein Herausfallen aus dem Gesetz."
( Paracelsus )
Krankheit ist somit eine Dysbalance in der Ordnung unseres
Lebenssystems.
Wir haben vergessen, dass wir Teile in dem großen Hologramm des
Universums sind. Quantenphysik und neue Biologie lehren uns, dass -
ähnlich den bunten russischen Holzpüppchen, die, immer kleiner
werdend, das gleiche Bild tragen - alles ineinander verschachtelt ist.
Unsere Wesenheiten werden von Energiefeldern umhüllt und
durchdrungen, die sich - von unten her gesehen - in immer feiner
schwingende Ebenen ausdehnen, so wie sich die Obertöne eines
Klanges, den unsere Ohren hören können, in immer höhere
Oktaven aufschwingen, die wir nicht mehr wahrnehmen.
Gesundsein bedeutet, im Einklang zu sein mit den Sphärentönen
unseres Universums, in einem lebendigen Fließgleichgewicht mit ihm
zu stehen und individuell Anteil zu haben an seinem
"Ereignisgeflecht".
Diesen Kontext, dieses Komplementäre zwischen Geist und seiner
materiellen Ausdrucksform beachten wir in der Regel nicht. Die
Glaubenssätze eines Descartes, eines Newton und eines Darwin oder
eines Zellularpathologen von Virchow haben uns über Jahrhunderte
hin zu Gefangenen der Überzeugung gemacht, dass die Materie eine
vom Geist unabhängige Realität ist. So konnte sich das
materialistisch-mechanistische Weltbild tief in unserem Bewusstsein
verankern und unser technisches Zeitalter herbei führen, das in der
modernen Medizin einen weiten technisch-reparativen Raum einnimmt.
Die Ordnung des kosmischen Gesetzes wurde dadurch in ihr Gegenteil
verkehrt. Man glaubt in der modernen Medizin, dass Heilung durch
biochemische Manipulation und technische Reparation zu erzielen sei.
Langsam vollzieht sich indes ein Paradigmenwechsel. Immer mehr Menschen
suchen ihre Heilung in selbst verantworteter Bewusstheit. Sie erkennen,
dass es ihr Bewusstsein ist, das sie in die höhere Spirale einer
geistigen Ordnung führen kann. Und sie spüren, dass ein waches
Bewusstsein sie von den atavistischen Zwängen der Unterbewusstseins
zu befreien vermag. So besinnen sie sich auf die schöpferische
Kraft ihres denkenden Selbstbewusstseins. Es wird zu dem wahren
"Gentechniker", der die physischen Vorraussetzungen schafft, ein
gesundes Lebenssystem zurück zu gewinnen, das fähig ist, die
Urmelodie des Universums mit zu singen.
Unser Unterbewusstsein, das durch von außen manipulierte
Überzeugungen, begrenzte sinnesorganische Wahrnehmungen und
atavistische Erfahrungen geprägt ist, wirkt wie ein Rot-,
Grün- oder Graufilter, der den Blick auf die Wirklichkeit verstellt
und damit auch die Biologie unserer Zellen fehlleitet.
Die Zeit ist reif geworden, um klar zu wissen, dass wirkliche Heilung
auf der Bewusstseinsebene ihren Anfang nimmt. Wenn unser Bewusstsein
sich in tiefer Selbstbesinnung regeneriert, erfahren wir das primär
Geistige in uns, das den sterblichen Körper mitsamt seiner Psyche
eine Lebensspanne lang bewohnt und sich durch ihn offenbart.
Gedanken sind schöpferische Kräfte, die in der Lage sind,
Materie und lebende Systeme bis auf die biologische Ebene zu
beeinflussen. Diese Erkenntnis bedeutet einen evolutionären
Quantensprung! Es ist eine Erkenntnis, die nicht nur die Ordnung und
richtige Hierarchie in unserer dreigliedrigen Wesenheit ( Geist - Seele
- Körper ) herbei führen kann, sondern uns auch auf den uns
zugedachten Platz im Gesetz des kosmischen Ereignisfeldes stellt. Es
ist der Geist, der die Form schafft!
Dieses Wissen war im Kern aller Religionen verankert. Haben nicht die
spirituellen Meister, wenn sie einen Kranken heilten, zu ihm gesagt:
"Dein Glaube hat dich gesund gemacht"? Heute beweisen die
Quantenphysik und die neue Biologie mit ihren wissenschaftlichen
Untersuchungen dieses Urwissen und öffnen das Tor zu einer neuen
Dimension ganzheitlichen Heilens. Und das Großartigste daran ist,
dass unser bewusstes Selbst unser innerer Arzt ist, der das Heilwerden
ermöglicht.