Krankheit als Entwicklungshilfe
26.11.2008 von Dr. Dagmar Maria Uecker
Immer mehr Patienten, die meinen ärztlichen Rat suchen, stellen die
Frage:
"Was kann ich tun, damit ich gesund werde?" Der Impuls, der
hinter dieser Frage steht, ist als Signatur eines Bewusstseinswandels zu
verstehen. Kranke Menschen lernen zunehmend aus eigener Erfahrung, dass
es nicht irgend welche Pillen sind - deren Nebenwirkungen häufig
zusätzliche Krankheitssymptome bewirken -, die ihr Kranksein wenden
können. Sie nehmen vielmehr wahr, dass sie zwar diesen Körper
mit allen seinen Zellen und Funktionen haben, dass sie aber dieser
Körper nicht wirklich sind. So stellen sie sich die Frage, was im
Falle einer Krankheit eigentlich krank ist.
Aus der Quantenphysik und auch der neuen Biologie wissen wir, dass
sowohl unsere stofflichen Organe mit ihren Billionen Zellen, als auch
deren Lebensfunktionen durch die Impulse eines denkenden Bewusstseins
ermöglicht, beeinflusst und festgelegt werden.
Das klingt wahrhaft revolutionär und es lässt uns zugleich
aufatmen.
Denn es ist nicht so, dass wir durch die DNS unserer Gene
unabänderlich festgelegt sind. Vielmehr ist bewiesen, dass unsere
Zellen über spezielle Empfänger, die wie Antennen wirken,
energetische Impulse aus der Umgebung aufnehmen und aus diesen
Informationen ihre Lebensstrategie im Hinblick auf Wachstum oder
Verteidigung einrichten. Sie nutzen dabei das zwar Potential ihres
genetischen Pools, ihre Reaktionen im Hinblick auf eine sinnvolle
Koordinierung des vielzelligen Organismus sind aber nicht festgelegt. Es
sind durchaus Mutationen zu höherer Komplexität und neue
Anpassungen an äußere Gegebenheiten möglich.
Wir dürfen uns also endlich verabschieden von der mechanistischen
Vorstellung, dass es eine genetische Determination gibt und wir deren
Gefangene sind.
So kann uns gerade in den besonderen Umständen des Krankseins die
Erkenntnis dämmern, dass wir nicht unsere Galle sind oder unsere
Gelenke, die uns weh tun, sondern dass unsere Zellen, die sich
entzündet haben, nur die Vollstrecker unserer Lebensmelodie sind,
die verstimmt ist.
Wer diktiert eigentlich unsere Lebensmelodie? Es ist weitgehend unser
Unterbewusstsein. Es gleicht einer "Software", die durch
Jahrtausende lange Konditionierung und schließlich auch
während unserer individuellen Lebensspanne entstanden ist und das
Überleben mit allen möglichen Strategien programmiert hat. Es
sind Strategien, die sich aus Erfahrung bewährt haben. Unser
Unterbewusstsein ist der "Chef im Ring", der unser Leben lenkt.
Er ist - und hier haben wir die zweite Seite der Medaille - gleichzeitig
eine Art Gefängniswärter, der jeden Ausbruch in eine neue
Bewältigungsmöglichkeit verhindern und uns immer wieder in die
gleichen Verhaltensmuster zwingen will. Es verwaltet unsere
Glaubenssätze und unsere Überzeugungen, deren Vollstrecker der
physische Körper mit seinen Zellen ist.
Das, was uns krank macht, sind letztlich also nicht unsere Zellen und
deren genetischer Code; sie machen das Dilemma nur sichtbar. Es sind
unsere festgelegten Glaubenssätze, unsere Überzeugungen, die
unser Schicksal gestalten.
So kann zum Beispiel die Angst, eine bestimmte Krankheit zu bekommen,
sich eines Tages als Programmierer für eine entsprechende
Störung auf der Zellenebene erweisen. Gerade in der modernen,
technisierten Medizin werden gezielt über die Medien und dahinter
stehende Interessenverbände fatale "Glaubenssätze" in
die Software unseres Unterbewusstseins einprogrammiert. Es werden
Aussagen gemacht - und als "wissenschaftlich fundierte" Dogmen
hingestellt -, die die Betroffenen verunsichern und aus Angst ums
Überleben zu allerlei drastischen und kostspieligen medizinischen
Maßnahmen veranlassen, Maßnahmen, die oftmals noch
höheren Leidensdruck zur Folge haben. Ich spreche aus
jahrzehntelang gesammelter Erfahrung.
Das Positive unserer Zeit ist aber, dass immer mehr kranke Menschen
misstrauisch werden gegenüber gnadenlos programmierten
Indoktrinationsprogrammen, die eine statistische und technisierte
Medizin aus mechanistisch-materiell geprägten Überzeugungen
ihnen auferlegt. Sie begreifen, dass die Urteile und Prognosen, die
über sie verhängt werden, sie nur so lange "bannen"
können, wie sie sich den Glaubenssätzen dieser Systeme
unterwerfen.
In dem Moment, in dem wir zu der Erkenntnis erwachen, dass wir nicht
Opfer unserer Gene, sondern unserer Überzeugungen sind, können
wir einen Quantensprung in unserem Bewusstsein vollziehen und uns von
Altlasten falscher Programmierungen befreien. Wir können die freie
Wahl erringen, aus den neuen Bewusstseinsenergien unseres aktuellen
Selbst' zu leben und unsere Zellantennen mit neuen Tonarten - und
deren vielen Obertonreihen - anzuregen. Unser Körper ist nur das
Instrument, das die empfangenen Frequenzen aus dem Umfeld, zu denen
unser System resonant ist, aufnimmt und in physisches Leben
überträgt. Unser bewusstes Selbst entscheidet, ob ein
harmonisches Sphärenspiel intoniert wird, oder sich dissonante
Geräusche ausleben können.
Aus tiefem Wissen konnte ein geistiger Lehrer des Rosenkreuzes, Jan van
Rijckenborgh, sagen: " Bewusstseinszustand ist Lebenszustand!"
Wenn also heute jemand mit der Frage an mich herantritt: "Was kann
ich selbst tun, um gesund zu werden" dann finde ich in ihm ein Tor
zum wirklichen Heilwerden bereits geöffnet. Und dann ist es leicht,
ihn in seinen neuen Bewusstseinswahrnehmungen zu begleiten, die ihn
prozessmäßig zum Heilsein führen, aus eigener geistiger
Autonomie.
So ist Kranksein immer auch ein Schicksalsangebot, das unser Bewusstsein
und damit auch unsere Zellen in neue Bahnen lenken will. Denn wir
spüren in solchen Situationen, dass etwas in uns aus der Ordnung,
aus der Harmonie des Kosmos gefallen ist.
Gemälde von Tina Juretzek