Das Alpha und das Omega
14.12.2011 von Silke Kittler
Es ist einige Zeit her, da hatte ich mit einem Freund ein interessantes
Gespräch. Worum es im einzelnen ging, habe ich vergessen. Aber tief
in meiner Seele hatte ich etwas sehr Wahres erkannt – die Quintessenz –
und spontan hatte ich ausgerufen: "Das ist das A und O!! Das kann
nur so sein! - So ist es!" Und dann wurde mir bewusst, was ich
gesagt hatte.
Das "A und das O"; das Alpha und das Omega. Artikel lesen
Mani, die Perle des Lichtes aus dem Osten
02.11.2011 von Cornelia Vierkant
Was wissen wir heute von Mani, dem Mann aus Babylon, dem heutigen Irak,
der im 3. Jahrhundert n. Chr. von 215 bis 274 lebte? Seine Eltern
entstammten einer angesehenen Kaste im damaligen Mesopotamien. Kurz nach
der Geburt des Sohnes trat Manis Vater einer christlichen
Täufergemeinschaft bei, die sich Brüder des Palmenhains
nannte, wohin auch Mani, dreijährig, von seinem Vater geholt wurde.
Die Brüder des Palmenhains lebten mit der Ausübung ihrer Riten
zurückgezogen und teilten das übliche Leben der damaligen
Menschen nicht. Artikel lesen
Wer ist Pandora? Und was hat es mit der Büchse auf sich?
19.08.2011 von Rita Lippert und Angelika Häusler
In vielen Juweliergeschäften wird das Pandora-Armband angeboten.
Ein Schmuck, zu dem man sich nach und nach Perlen kaufen kann, bis ein
schönes einzigartiges Armband zusammen getragen wird. Aber wer ist
die Pandora, die diesem Schmuckstück ihren Namen gegeben hat? Man
hat davon gehört, dass die Dame eine Büchse besaß, die,
wenn sie geöffnet wird, viel Elend über die Welt bringt. Also
ist Pandora schön und schrecklich zugleich? Artikel lesen
Der Spiegel des Bewusstseins
08.12.2010 von Hedwig Lütke Jüdefeld
Auf der langen Reise zu einem verständlichen Kern des Menschseins
kommt so langsam Ruhe in meine Unruhe. Die Unruhe zeigte sich als: von
etwas getrieben sein, Sehnsucht nach Verständnis, Erkenntnis und
Erleuchtung. Jan van Rijckenborgh nennt es das Erwachen des
Geistfunkenatoms im Herzen. Artikel lesen
Der steinerne Schläfer
27.10.2010 von Sandra Antesevic
Es ist höchste Zeit, die eigene Abwesenheit wahrhaftig zu begreifen
und in die Abgründe der Ungewissheit in sich selbst einzutreten.
(Mak Dizdar, Erwachen)
Auf der Wiese außerhalb der Stadt unter der heißen Sommersonne
liegen im hohen Gras verstreut Steindenkmäler – die Stecci. Auf den
ersten Blick gibt es nichts Besonderes oder Attraktives in dieser Szene,
und es ist auch kein Grund ersichtlich, warum man hier stehen bleiben
sollte. Artikel lesen
Passionsfrüchte in Köln
30.09.2009 von Martin Greger
Dieses Kruzifix
steht im Kölner Dom
und stellt entgegen
der üblichen, bloß
leidenden Darstellung
von Christus
am Kreuz etwas
sehr Interessantes dar.
Man könnte es
die Doppelnatur
der Kreuzigung nennen. Artikel lesen
Der Berg predigt
19.08.2009 von Martin Greger
Die Texte in Matthäus 5 bis 7 sind vielen im Abendland, wenn auch
nicht wörtlich, so doch in groben Zügen als Bergpredigt
bekannt.
Darin wird ein Sein beschrieben, das unter den sich christlich nennenden
Menschen als Zustand nicht beobachtbar ist.
Womit könnte dieses Phänomen zusammenhängen?
Artikel lesen
Einkohlung
von Martin Greger
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's
nicht begriffen. (Johannes 1,5)
Viele Christen kennen diese Stelle aus dem Beginn des
Johannesevangeliums. Mancher glaubt, durch Andacht bereits Anteil an
göttlichem Licht zu haben. Viele sind heute der Meinung,
Engelsbotschaften zu erhalten. Artikel lesen
Die muslimischen Mystiker, die Sufiya
27.05.2009 von Hermann Achenbach
Im Rahmen einer Beschäftigung mit dem Islam hat das Sufitum mein
besonderes Interesse erweckt. Die Situation ist unübersichtlich und
kompliziert. Zahllose Gruppierungen existieren, eine nicht zu
überschauende Vielfalt von Sufi-Orden. Die arabischen Sufiya oder
die persischen Sufiyan gehören den muslimischen Mystikergruppen an,
die sich zu den Regeln des "Tasawwuf" bekennen. Artikel lesen