Eine Parabel

17.02.2010 von Christa Zuch

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Es war eine Zeit, wo die Menschen sich mit dem, was die Natur brachte,
behelfen und von Eicheln und anderer harter Kost leben mussten.
Da kam ein Mann mit Namen Osiris von ferne her und sprach zu ihnen:
"Es gibt eine bessere Kost für den Menschen und eine Kunst, sie immer
reichlich zu schaffen; und ich komme, euch das Geheimnis zu lehren". Artikel lesen

Eine Parabel

27.01.2010 von Christa Zuch

Es war eine Zeit, wo die Menschen sich mit dem, was die Natur brachte,
behelfen und von Eicheln und anderer harter Kost leben mussten.
Da kam ein Mann mit Namen Osiris von ferne her und sprach zu ihnen:
"Es gibt eine bessere Kost für den Menschen und eine Kunst, sie immer
reichlich zu schaffen; und ich komme, euch das Geheimnis zu lehren". Artikel lesen

Stadt aus Gold

23.12.2009 von Claudia Döhring

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In den populären Radiosendern (z.B. 1 Live) kann man derzeit zunehmend Popsongs - abgemischt mit eher leichter Musik - mit nachdenklichen, kritischen Texten zur Lebensausrichtung der heutigen Menschheit anhören. Artikel lesen

Oktober

28.10.2009 von Dr. Klaus Bielau

Bielau Oktober

Die Sonne, sie steht auch in der Mitte des Tages nicht mehr hoch, doch wie um dies wett zu machen, gleißt über dem See ein Feuerband, das sich in unzähligen Wellen, unzähligen Spiegeln bricht –
gleich einer Erinnerung an das Feuer, den Feuerspiegel,
der nirgendwo gefunden wird
als in den tiefsten Tiefen der Kleinen Welt, jener Kleinen Welt Mensch, und wahrnehmbar werden will eben dort. Artikel lesen

schwarz Vogel zuch

Masada

02.12.2009 von Christa Zuch

Wenn du dann stehst wo es still ist dass du
es merkst wenn das Denken aufhört und
das Hören anfängt wenn das Hören aufhört
und das Sehen anfängt wenn ein Vogel
fliegt wenn du als schwarzer Vogel gleitest
und schreist wenn du zu sprechen ansetzt
in der klaren Luft und von nichts sprechen
kannst als dem Licht so als wäre es das erste
Licht wenn du einen Schatten auf den Fels
wirfst und sagst mein Schatten bleibt
und der Fels vergeht wenn für jetzt wahr ist
dass es gut ist den ganzen Einsatz zu wagen
kannst du die Wüste mit Namen nennen Artikel lesen

Abenteuer Gegenwart

24.06.2009 von Dr. Klaus Bielau

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1 Abenteuer Gegenwart

Die Klärung der Vergangenheit hat einen Lohn:
Gegenwart; die im übrigen einzig lebenswerte Zukunft.
Und die ist sorgenfrei.

Die Schienen aus der Vergangenheit führen in die Zukunft -
und immer an der Gegenwart vorbei. Artikel lesen

Der Schlüssel

20.05.2009 von Amay Franck

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Schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.
(Joseph von Eichendorff) Artikel lesen

Die Seele

22.04.2009 von Elena Vasenina

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Ein grün leuchtendes Smaragd-Sternchen strahlt in weiter nächtlicher Umgebung. Die leuchtenden Strahlen sind sehr zart und schön zu betrachten. Ich verweile einen Augenblick, und noch einen ... Ich denke: "Eine neue Seele wurde geboren und zeigt sich in ihrem wunderschönen, geheimnisvollen grünen Gewand." Artikel lesen

Selbstfindung

18.03.2009 von Christa Zuch

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Ich kenne ein Bild, auf dem ein Mensch einen großen Stein den Berg hinauf wälzt, einen Stein, der viel zu schwer ist. Er bewegt sich auf einem steilen Abhang - ein falscher Schritt, und er stürzt hinab ins Ungewisse. Doch das Bild vermittelt uns den Eindruck, dass er es schaffen wird. Er macht etwas scheinbar Unmögliches möglich. Artikel lesen

Anhalten

28.01.2009 von Annette Kunze

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Temperaturen von minus 20 Grad.

Aus den Straßengullys steigt der gefrorene Wasserdampf

in Form von Nebelwolken auf.

Die Welt um mich herum ist in einen dichten weißen Schneemantel gehüllt.

Ein Bild der Ruhe.

Die klirrende Kälte lässt für einen Moment alles erstarren.

Schneemassen nehmen die Geräusche auf.

Ein zauberhafter Augenblick:

Stilles unberührtes Weiß, blauer Himmel, ein Glitzern und Funkeln in der Luft.

Ich halte inne,

so dass auch das Knirschen meiner Schritte im Schnee verstummt.

Ein kleiner Vogel schwingt sich zwitschernd in die kristallklare Luft.

Anhalten von Hektik und Stress.

Die Zeit ausbooten.

Für Sekunden nur macht es den Blick frei für Neues. Artikel lesen

Sri Aurobindos Epos Savitri

04.02.2009 von Anette Sträter

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savitri and satyavan

Sri Aurobindos Epos Savitri hat mich stark berührt. Deshalb möchte ich es kurz vorstellen. Er hat es in einem Zeitraum von über 30 Jahren geschrieben. Immer wieder hat er den Text seinem aktuellen Bewusstseinszustand angepasst. Er entstammt seiner direkten Gotteserfahrung, seiner Intuition. Artikel lesen

Fallendes Rosenblatt

17.12.2008 von Elisabeth Bauer

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Dieses Nicht-mehr-sein anzufangen,
nichts ist schwerer.
War doch die ganze Fülle,
das versammelte Ende des vollbrachten Entfaltens
in diese Schwere des Falles gelegt. Artikel lesen

Über die Schönheit

12.11.2008 von Angela G. Paap

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Immer bin ich auf der Suche nach der Schönheit - und zugleich nach der Antwort auf die Frage, was Schönheit eigentlich ist. Sie scheint etwas Absolutes zu sein. Erstaunlich dabei ist, dass sie uns niemals absolut, also losgelöst von äußeren Umständen, vor Augen tritt. Die Schönheit einer Landschaft ist vom Standpunkt des Betrachters abhängig. Der Anblick, der sich eben noch in schöner Anordnung präsentiert hatte, verschwindet, sobald man sich einige Meter weiter bewegt. Schon wird der Baum nicht mehr von den beiden Bergen flankiert; auch die Sonne ist weitergezogen und wirft ihr helles Licht nicht mehr auf die Wiesen im Hintergrund. Unversehens klingen die Dinge nicht mehr zusammen, sie scheinen einander gleichgültig geworden zu sein. Artikel lesen

Vom Warten und vom Paradies

17.09.2008 von Dr. Klaus Bielau

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1
Wir sind es gewohnt zu warten
seit alten Tagen -
auf den Prinzen
auf die Prinzessin
auf das versprochene Paradies eben. -
Wir warten, warten
ohne Zuversicht im Herzen -
warten und warten -
und so trocknet es langsam aus - das Herz
bis es zu Stein geworden in deiner Brust,
oh glückloses Geschöpf, das sie Mensch nennen. Artikel lesen

Eine wundersame Geschichte

10.09.2008 von Christel Maria Achenbach

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"Erst wenn Tag und Nacht vereint sich zeigen, löst sich auf der böse Reigen", so wispern leise Stimmen im Schilf eines verträumt liegenden Alpensees. Dort hat sich vor vielen Jahren eine Geschichte zugetragen, die ich auf einer Reise dorthin erzählt bekam: Sie handelt von einem jungen Liebespaar, das zu der Zeit lebte, als noch keine Brücke Nord- und Südufer verband. Also konnten sie nur mit Booten und Flößen zueinander gelangen, denn die junge Frau wohnte am Südufer, während ihr Liebster am Nordufer zu Hause war. Damals bevölkerten noch böse Hexen die dunklen Berghänge. Sie beneideten das Glück der beiden und schmiedeten einen hinterlistigen Plan, um die Hochzeit zu verhindern. Sie verwandelten alle Boote und Flöße in riesige Seeforellen, die sogleich in die Tiefe des Sees tauchten. So konnte die Hochzeitsgesellschaft nicht über den See gelangen. Große Traurigkeit breitete sich nun in den beiden Dörfern aus. Von diesem Unglück erfuhren auch die saligen Frauen, die in einer Höhle an einem heiligen Ort wohnten und über das Schicksal der Bewohner des Tales wachten. Sie verrieten das Geheimnis, von welchem das Glück des Paares abhing: "Der Fluch findet nur ein Ende, wenn sich Sonne und Mond küssen", so lautete ihre Botschaft. Nun bemühten sich Braut und Bräutigam, Helfer zu finden, um den Bann zu brechen. Der Hirsch versuchte, den Vollmond mit seinem Geweih festzuhalten, bis die Sonne aufging. Vergebens. Sieben Raben stiegen zur Sonne hinauf, um einen Kuss für den Mond zu erbitten. Doch der Sonne gleißende Strahlen bleichte ihre Federn und schickte sie unverrichteter Dinge als Möwen zurück. Die Liebenden gaben jedoch nicht auf. Sie schnitzten sich Weidenflöten und bliesen darauf sehnsüchtige Melodien, die der Wind von Ufer zu Ufer wehte. Alles lauschte gerührt, sogar der Mond, und er begann schließlich silberne Tränen zu weinen, die in den See fielen und die Uferbuchten strahlend weiß färbten. Gegen Morgen ermüdete die Braut, ihr Bräutigam spielte jedoch unermüdlich weiter, bis kleine Blutstropfen auf seinen Fingern schimmerten. Die aufgehende Sonne errötete über die außergewöhnlich große Liebe und ihr purpurner Himmelsschleier verschmolz wie in einem zärtlichen Kuss mit dem mondgetränkten See, und für ein paar Augenblicke verschwand die Grenze zwischen Tag und Nacht durch den Sieg der Liebe. Aus dem schäumenden Wasser erhob sich auf wundersame Weise ein Regenbogen, einer Brücke gleich, und ermöglichte so die Hochzeit der beiden. Der böse Zauber war gebrochen, weil Morgenrot und Silbermond sich küssten. Artikel lesen

Sehnsucht und Wiedererkennen

von Peter Hildebrandt

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Als ich vor einigen Monaten die Kolumne über Suhrawardi las, erinnerte ich mich an einen Text des indischen Mystikers Kabir: Artikel lesen

Gedanken über Liebe und Stille

01.04.2008 von Angelika Häusler

Christrose

Es ist Frühlingsanfang. Am Fenster sitzend schaue ich zu, wie Schneeflocken sich leise auf die Frühlingsblumen legen, auf die vielen Knospen, die sich gerade entfalten wollen, auf all das frische Grün. Die Natur ist mit einem weichen Mantel aus weißem Schnee bedeckt. Alle Geräusche haben aufgehört, ganz still ist es geworden. Wie wunderschön sanft und friedlich alles wirkt. Die Birke vor meinem Fenster steht wie bewegungslos ... Doch ist sie das wirklich? Artikel lesen

Der Mystiker Rumi und das kostbare Juwel

01.08.2007 von Bettina Löber

Es wird Abend. Vom Balkon unserer Ferienwohnung aus sehe ich den lang gezogenen, mächtigen Bergrücken gegenüber immer dunkler werden. Sein Grün wird schwächer und schwächer, als die Sonne hinter ihm verschwindet. Je dunkler er wird, um so gewaltiger wirkt er, fast ein wenig bedrohlich. Artikel lesen

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