Flammendes Mosaik
26.10.2011 von Elena Vasenina
Als ich zum ersten Mal seinen Namen hörte, wusste ich noch nicht,
dass ich mich intensiver mit ihm beschäftigen und ihn näher
kennen lernen würde. Seitdem ist ein Jahr vergangen, und sein Name
hat sich gewissermaßen in meinem Leben verankert und das, obwohl
ich mich zunächst so schnell wie möglich wieder von ihm
verabschieden wollte. Die Auseinandersetzung mit ihm ließ mich auch
die Menschen entdecken, die er liebte und achtete. Das hat mich zu
berühmten Philosophen, Psychologen und Musikern geführt, und
ich konnte einen Blick auf ihre Lehren werfen. An ihm selbst scheinen
sich die Geister zu scheiden. Die einen lieben und verehren ihn, andere
verstehen ihn nicht und finden seine Werke zu chaotisch und
ambitiös, während wieder andere ihn kaum kennen oder nie von
ihm gehört haben. Artikel lesen
Carmina Burana - Lieder vom Leben
20.07.2011 von Cornelia Vierkant
Göttin Fortuna
Die Carmina Burana sind eine Vers-Sammlung herumziehender Wandermusiker
(Vaganten) aus dem elften, zwölften und dreizehnten Jahrhundert.
Sie soll aus dem akademischen und klerikalen Milieu stammen und wird
überwiegend anonymen Dichtern zugeschrieben. Aber auch
Beiträge von Walter von der Vogelweide, Heinrich von Mohringen
sowie von Ovid, Epikur und Horaz sind anzutreffen. Artikel lesen
Maria Magdalena von El Greco
06.07.2011 von Maren Weiß
Der Maler El Greco lebte von 1541 bis 1614. Aus Kreta in Griechenland
stammend, ist er seit 1577 in Spanien für den spanischen Hofadel
und für Kirchen und Klöster tätig. Die meisten seiner
Bilder entspringen biblischen Themen. Aber sein Tätigkeitsbereich
umfasst auch die Architektur und Bildhauerei. Artikel lesen
Wir können dem Quell entgegen gehen ...
11.05.2011 von Amay Franck
Gemälde: Paul Klee Aufgehender Stern
Muss ich wissen, wer den Stein ins Wasser geworfen hat, um die Ringe,
die durch den Stein gebildet werden, wahrzunehmen? Traue ich meiner
Wahrnehmung, auch wenn ich den Urheber, den Stein oder gar denjenigen,
der ihn geworfen hat, weder kenne noch ihn gar sehe? Artikel lesen
Nach dem Symposium "Kunst und Spiritualität heute" am 9.
April 2011 in Mannheim
20.04.2011 von Lydia Dust
Man kann zum Künstler werden, wenn man's versucht:
Das Leben ist Kunst
Die Kunst am Morgen aufzustehen
All-ein
Den Tag gestalten
Sein verbreiten
Das Möglichste vollbringen
Leben jede Minute, es gibt nur diese
Sein in allen Dingen, die uns umgeben
Sonne scheint durch die Fenster in unser Herz Artikel lesen
Walther von der Vogelweide: Frau Welt, ich hab´ von Dir getrunken
...
09.03.2011 von Cornelia Vierkant
Walther von der Vogelweide Quelle: Wikipedia
Als ich diese Zeile von Walther von der Vogelweide (ca. 1170 - ca. 1230)
zum ersten Mal in Gesangform hörte, hat sie mich auf besondere
Weise angesprochen. Was verbinde ich mit ihr? Geboren zu werden
bedeutet, aus den Bechern dieser Welt zu trinken, und das heißt
auch, Erfahrungen zu machen. Die Becher, die uns in unserem Leben
kredenzt werden oder zu denen wir freiwillig greifen, sie muten oft
verlockend und bezaubernd an. Wir nehmen sie ohne Argwohn und erwarten
Freude, Liebe und Glück; später stellen wir fest, dass wir,
ohne es zu wollen, auch Becher des Leides gewählt haben.
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Schönheit
02.03.2011 von Christa Zuch
Was ist schön? Zu allen Zeiten hat diese Frage die Menschen
beschäftigt. Mancher Künstler trägt ein Bild dessen, was
schön ist, in sich und versucht, es zu verwirklichen - oder er
verweigert sich ihm und stellt Abweichendes dar, aber auch das vor dem
Hintergrund des inneren Bildes. Philosophen haben sich über die
Schönheit Gedanken gemacht und für uns persönlich ist
Schönheit meist ebenfalls ein tiefes inneres Bedürfnis. Doch:
Was ist schön, was ist Schönheit? Artikel lesen
Joseph Beuys - Erkenne, es ist dein Schicksal, an deiner eigenen
Skulptur zu arbeiten
20.10.2010 von Jürgen Binder
"La rivoluzzione siamo noi" (die Revolution sind wir selbst)
schreibt Joseph Beuys (1921-1986) unter sein Bild, auf dem er gut
gerüstet, ernst und entschlossen ausschreitet. Artikel lesen
Tiefere Bewusstseinsbildung durch das moderne Theater ?
04.11.2009 von Dr. Martin Zichner
Friedrich Dürrenmatts Stück "Herkules und der Stall des
Augias"
Einleitung Artikel lesen
Das Lob Gottes in der Musik
01.04.2009 von Hermann Achenbach
Vor nicht allzu langer Zeit hörte ich die Worte des 150. Psalms:
Halleluja!
Lobet den Herrn in seinem Heiligtume;
Lobet ihn in der Feste seiner Macht!
Lobet ihn in seinen Taten,
lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobet ihn mit Posaunen,
lobet ihn mit Psalter und Harfen!
Lobet ihn mit Pauken und Reigen,
lobet ihn mit Saiten und Pfeifen,
lobet ihn mit hellen Zimbeln;
lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln!
Alles, was Odem hat, lobe den Herren!
Halleluja!
13 mal die Aufforderung, Gott zu loben. Vollkommen uneigennützig.
Ein Gebet ohne Bitte um etwas. Nur das an Gott gerichtete Loben und
Preisen ... Tief drangen die Worte in mich ein und sogleich suchte etwas
in mir nach Kompositionen, die das Gotteslob äußern.
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Sinfonie Nr. 41, Köchelverzeichnis 551 von Wolfgang Amadeus Mozart,
Jupitersinfonie
19.11.2008 von Hermann Achenbach
Es gibt Musik, die man immer wieder hören kann. Nie wird man ihrer
überdrüssig. Hierzu gehört die Jupitersinfonie. Das
bestätigen Musikschaffende und Hörer gleichermaßen. Dabei
ist es nicht so, dass, wie in vielen Werken Mozarts, eine
einprägsame Melodie im Innern haften bliebe, die zum wiederholten
Summen, Pfeifen oder Singen Anlass geben würde, wie es
beispielsweise beim Klarinettenkonzert KV 622, bei vielen Arien der
Zauberflöte KV 620 oder der kleinen Nachtmusik KV 525 der Fall ist.
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Diesen Kuss der ganzen Welt
17.10.2007 von Hermann Achenbach
Der Entstehungszeit ist die französische Revolution vorausgegangen,
weg von den privilegierten Ständen (Staat und Klerus) hin zum Volk,
das somit die Nation sei. Die Ideen der Veränderungswelle brachten
die Erklärung der Menschenrechte nach amerikanischem Vorbild
hervor. Artikel lesen
Johannes Brahms und die Inspiration
15.08.2007 von Hermann Achenbach
Vor kurzem hörte ich zur Vorbereitung auf ein Sinfoniekonzert, in
dem u. a. die 2. Symphonie von Johannes Brahms aufgeführt werden
sollte, einen Vortrag über Brahms und seine Werke. Verwundert nahm
ich zur Kenntnis, dass sich Brahms gegen Ende seines Lebens in einem
Interview erstmals zur Frage der Inspiration und deren Quelle
äußerte und dem Fragesteller das Versprechen abnahm, seine
Äußerungen nicht vor Ablauf von 50 Jahren nach seinem Tod zu
veröffentlichen. Artikel lesen
Schuberts Traum
27.06.2007
Manchmal trifft man auf Gedanken, die aus einem sehnsuchtsvollen Herzen
geboren wurden und die einen tief berühren. So ging es mir mit
einem Text, den der berühmte Komponist Franz Schubert (1797-1828)
als junger Mann schrieb und den er "Mein Traum" nannte. In die
Worte sind biografische Elemente eingeflossen und besonders das
problematische Verhältnis zu seinem Vater. Schubert beschreibt
darin folgende Vision: Artikel lesen
Caspar David Friedrich und die Sehnsucht des Menschen
15.05.2007 von Amay Franck
Ich bin in einem großen deutschen Museum. Hunderte gehen langsam
von Bild zu Bild. Manch einer bleibt lange vor einem Bild stehen, geht
so nahe heran, wie es möglich ist, ohne dass die Alarmanlage
ausgelöst wird. Der ein oder andere kehrt nach einigen Bildern
wieder zu einem bestimmten Bild zurück – schaut andächtig. Es
ist recht still. Artikel lesen