Das Gedankenkarussell
21.04.2010 von Silke Karwowski
Gemäldeausschnitt: Alma-Tadema
Wir alle kennen doch, dass uns Gedanken verfolgen, ständig
beschäftigen oder uns sogar beherrschen. Quälende, sorgenvolle
Gedanken, Gedanken über unerfüllbare Wünsche, Gedanken
der Sehnsucht, Gedanken über das Sich-Wehren gegen den Lauf der
Dinge, Gedanken, die uns davon abhalten, im Jetzt zu leben ...
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Der sichtbare Klang
10.02.2010 von Amay Franck
Vor kurzem sah ich ein faszinierendes Objekt und zwar eine
"Chladnische Klangfigur." Auf eine dünne Metallplatte wurde
feiner Sand gestreut. Dann bestrich ein Mann mit einem Geigenboden
vorsichtig die Kante der Metallplatte. Die Sandkörner bewegten sich
und bildeten ein regelmäßiges Muster. Das Muster erinnerte
mich an Mandalas. Ich informierte mich und erfuhr, dass dies eine so
genannte Chladnische Klangfigur ist, benannt nach einem Forscher, der
1787 das Buch "Entdeckungen über die Theorie des Klangs"
schrieb. Er wurde bekannt als der Mann, der "Töne sehen
lässt." Die Menschen waren von diesen Figuren so fasziniert,
dass er sein Geld mit dem Demonstrieren und Erklären dieses
Phänomens verdienen konnte. Artikel lesen
Stille Nacht
16.12.2009 von Rolf Möbus
Die Zeit vor Weihnachten bringt uns in eine merkwürdige Stimmung.
Das ganze Jahr hindurch haben wir uns der Jagd nach unseren Zielen
hingegeben. Seien sie nun materiell, emotional, intellektuell oder
spirituell. Vielleicht haben wir sogar schon versucht, in all dem und
unserem Leben selbst einen Sinn zu sehen. Wir haben mit
wissenschaftlichen Erkenntnissen versucht, uns kundig zu machen. Haben
dazu die Esoterik entdeckt, viele Bücher gelesen, fernöstliche
Weisheit gefunden. Und ganz sicher haben wir unsere Erkenntnisse mit
anderen ausgetauscht, haben unsere Sichtweisen dargelegt und versucht,
unsere eigene Anschauung in hitzigen Debatten zu behaupten. Dann haben
wir uns im Licht unserer eigenen Erkenntnis gesonnt und wurden wieder
vom Sockel gestürzt. Und wenn das Jahr zu Ende geht, sind wir kaum
einen Schritt auf unserem Weg, den wir gehen wollten, weitergekommen.
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Wo beginnt der Pfad?
18.11.2009 von Angela G. Paap
Wenn Menschen einen Pfad gehen können, der von der Unvollkommenheit
und Sterblichkeit in die Vollkommenheit und Unsterblichkeit führt,
oder besser: wenn sich im Menschen der noch verborgene Ewige entfalten
kann, dann muss auch der Weg dahin im Menschen verankert sein. Da dieser
Weg das wahre Leben sein muss, müssen seine Kräfte wesenseins
mit dem Menschen sein. Artikel lesen
Die Sandwüste
22.07.2009 von Christa Zuch
Vielleicht haben Sie schon einmal das Gleiche erlebt: Ich bin
glücklich, voll der Freude, denn das Leben ist so schön. Die
Natur strahlt im Glanz der Sonne. Komplimente wurden mir gemacht und das
tut gut. Meine zu verrichtende Arbeit und die damit verbundenen Aufgaben
liefen perfekt. Ja, das Leben im Einklang mit dieser Welt, es ist
schön! Artikel lesen
Du bist frei!
08.07.2009 von Christa Zuch
Es gibt von dem Dichter Theodor Storm (1817-1888) den Vierzeiler:
Der eine fragt, was kommt danach,
der andre fragt nur, ist es recht,
und also unterscheidet sich
der Freie von dem Knecht. Artikel lesen
Der Bambus
01.07.2009 von Christa Zuch
Es war einmal ein wunderschöner Garten, der lag im Westen des
Landes mitten in einem Königreich. Dort pflegte der Herr des
Gartens in der Hitze des Tages spazieren zu gehen. Ein edler Bambusbaum
war ihm der schönste und liebste von allen Pflanzen, Bäumen
und Gewächsen im Garten. Jahr für Jahr wuchs dieser Bambus und
wurde immer anmutiger. Er wusste es wohl, dass der Herr ihn liebte und
seine Freude an ihm hatte. Artikel lesen
Warum der Storch die Babies bringt
15.04.2009 von Rita Lippert
Was für ein Unsinn in unserer aufgeklärten Zeit! Wir wissen
doch alle, wie das mit dem Babykriegen geht und wie wichtig es ist,
unsere Kinder früh genug aufzuklären und ehrlich zu
sein... Wie kommt es nur zu diesem Gedanken? Steht hinter der Geschichte
mehr als nur die Angst der Eltern, ihre Kinder aufklären zu
müssen? Artikel lesen
Von der Verwandlung des "kleinen" Menschen
21.01.2009 von Martin Greger
Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man
gnädige HERREN. Ihr aber nicht! (Lukas 22:25-26) "Die
Stadt" ist eine soziale Projektionsfläche der "Welt im
Kleinen", des menschlichen Mikrokosmos. Wenn es im Judentum
heißt, der Messias werde über den Ölberg nach Jerusalem
einziehen und im Tal des Kidronbaches unterhalb des Hügels das
Jüngste Gericht halten, dann ähnelt dies dem Glauben der
Muslime, wonach ein Seil vom Tempelberg zum Ölberg gespannt wird,
über das die Gerechten hinübergehen werden. Artikel lesen
Sehnsucht und immer wieder
15.10.2008 von Dr. Klaus Bielau
Es ist die Sehnsucht, die in uns
den Schmerz der Einsamkeit bewusst werden läßt,
die Sehnsucht nach Eins-Sein,
die Sehnsucht nach Verschmelzung
mit dem, was wir so lange schon als getrennt erfahren.
Wie oft treibt uns diese Sehnsucht nicht
über die Oberfläche unseres Planeten,
von Land zu Land und von
Sensation zu Sensation? Artikel lesen
Eine heile Welt - kann es sie geben?
von Dr. Martin Zichner
Kürzlich sprach ich mit Bekannten über die heutigen
Zeitumstände. "Wir leben schon lange nicht mehr in einer heilen
Welt", sagte einer. Ein anderer warf ein: "Gab es denn schon
einmal eine heile Welt?" Artikel lesen
Feuer des Anfangs
26.03.2008 von Dr. Klaus Bielau
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Von zwei Lichtern ist die Rede,
vom Licht des Geistes und vom Lichte der Natur.
Erst ist das Licht des Geistes,
dann das der Natur. Artikel lesen
Aus Blei wird Gold
19.03.2008 von Martin Greger
Das Bleierne und Trübe unseres allgemeinen menschlichen
Seelenzustandes gebiert den abtrennenden Intellekt. Durch seine
Vorstellungen sehen wir die Dinge einzeln, zerlegen wir Natur und
Materie und binden sie an die Polarität. Artikel lesen