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Lobgesang Johannes des Täufers
Wunderbar steht die Sonne
Nochmals still, wie in Wonne,
Bald verneigt sich ihr Ball,
Glühend im Fall.
O ich fühle die Nacht
Mir im Mark erwacht,
Alles schaudert im Drange,
Gleichklang im Schwange.
Und mein Haupt taucht hinauf,
Einsam wachender Lauf
In den sieghaften Flügen,
Den Sensenzügen.
Und befreit durch den Schnitt,
Drängt es, woran es litt,
Alter Leiden Verbleib,
Eher vom Leib,
Als es trunken vom Fasten
Höher wollt ohne Rasten
Zu der leuchtenden Schau,
Springend im Blau,
Auf zu ewigen Kälten
Über irdische Welten,
Die der Gletscher Erheben
Weit überstreben-.
Doch der Taufe gemäß,
Gleich erhelltes Gefäß´
Aus dem Grund, der mich rief,
Beugt es sich tief.