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Die Bürgschaft - Ballade von Friedrich von Schiller

Eine Analyse ihrer spirituellen Aussage von Helga Günther

Friedrich v. Schiller schrieb im Jahre 1797 die Ballade " Die Bürgschaft".

Juristisch gesehen ist eine Bürgschaft ein Vertrag, durch den sich eine Person, der Bürge, gegenüber dem Gläubiger eines Dritten (Hauptschuldner) verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten einzustehen.

Wenn es um eine Bürgschaft geht, sind also mindestens drei Personen daran beteiligt. Mancher mag sich an seine Schulzeit erinnern, wenn er "Die Bürgschaft" heute wieder liest. Auch hier geht es um einen Schuldner (Damon), einen Gläubiger (Dionys) und einen Bürgen ( Freund).

Im Unterricht diente "Die Bürgschaft" gewöhnlich als Beispiel und Inbegriff hoher Ethik und Freundestreue; einer Treue, die sogar den Gesinnungswandel eines hartherzigen Königs bewirken kann.

Dabei spiegeln die handelnden Personen die beiden geistigen Strömungen am Übergang von der Klassik zur Romantik wider; einerseits ein vom Verstand und andererseits ein vom Gemüt geleitetes Verhalten.

Aber in dieser Betonung ethischer Werte für Unterrichtsziele erschöpft sich der Sinn der Ballade nicht. Ihren tieferen Bedeutungsinhalt in seiner seelisch - geistigen Dimension auszuloten ist das Anliegen dieser Schrift. Artikel lesen

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Drei Worte

Dem Menschen ist aller Wert geraubt,
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Sehnsucht

Ach, aus dieses Tales Gründen,
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Der Menschheit Würde

Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben,

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